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Wissenschaftliche Kollegs

Disziplinäres Forschen, langfristiger Austausch, intensive Betreuung durch herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – das macht seit über zehn Jahren die Wissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung aus.

Als Ergänzung zum Akademieprogramm, dem Herzstück der ideellen Förderung, stellen die Kollegs eine zeitlich und inhaltlich besonders herausfordernde Programmlinie der Studienstiftung dar. Die vier Arbeitsphasen, aus denen jedes Kolleg besteht, ermöglichen einen langfristigen Austausch über Fachthemen und führen in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten ein.

Zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird auf den Kollegs Raum und Zeit geboten, eigene Ideen zu entfalten, reifen zu lassen und kritisch aus verschiedenen zeitlichen wie methodischen Perspektiven zu hinterfragen. Die Vernetzung zwischen den engagierten Dozentinnen und Dozenten und den fortgeschrittenen Stipendiatinnen und Stipendiaten ist auch durch selbst organisierte Zwischen- und Abschlusstreffen stark. Den Abschluss der Arbeit in der Gruppe kann eine gemeinsame Publikation oder ein anderes Projekt bilden.

Jedes Kolleg hat einen fachgruppenspezifischen Schwerpunkt und führt Sie im Verlauf von bis zu zwei Jahren an vier verschiedene interessante Orte im Inland oder Ausland (Kolleg Europa).

Ausrichtung der Kollegs

Die Studienstiftung bietet fünf verschiedene Kollegs und damit ein breites Fachgruppenspektrum für alle Stipendiatinnen und Stipendiaten ab dem dritten Semester (Lebenswissenschaftliches Kolleg und Kolleg Europa: ab dem fünften Semester) an:

  • Geisteswissenschaftliches Kolleg
  • Gesellschaftswissenschaftliches Kolleg
  • Natur- und Ingenieurwissenschaftliches Kolleg
  • Lebenswissenschaftliches Kolleg
  • Kolleg Europa

Neben unseren eigenen Stipendiatinnen und Stipendiaten stehen das Geisteswissenschaftliche, das Gesellschaftswissenschaftliche, das Natur- und Ingenieurwissenschaftliche sowie das Lebenswissenschaftliche Kolleg auch den Stipendiaten der Schweizerischen Studienstiftung und des Max Weber-Programms Bayern offen. Das Kolleg Europa setzt sich aus Stipendiaten der Studienstiftung, der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. sowie Studierenden und Doktoranden der Deutschland- und Europastudien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zusammen. Aktuell zählen auch Geförderte der Heinrich-Böll-Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung und des Cusanuswerks zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Kollegs.

Arbeitsformen

Jedes Kolleg besteht aus vier einwöchigen Arbeitsphasen, die auf einen Zeitraum von vier Semestern verteilt sind, in der Regel kurz vor Semesterbeginn liegen und in ihrem Ablauf kurzen Akademien ähneln, sowie aus fünf bis sechs selbstständigen Arbeitsgruppen, die vormittags und an einigen Nachmittagen zusammenkommen. Das Selbstverständnis der Kollegs erfordert es, dass die Kollegiatinnen und Kollegiaten regelmäßig an den Tagungen teilnehmen, die Sitzungen aktiv mitgestalten und sie gründlich vor- sowie nachbereiten.

Neben einem Abendprogramm, das aus Vorträgen, Diskussionsrunden oder Filmvorführungen besteht, ist mindestens ein Nachmittag für Exkursionen vorgesehen. Ob Museums- oder Ausstellungsbesuche, Wanderungen, Stadtführungen, Besichtigungen wissenschaftlicher, politischer oder kultureller Einrichtungen – die Tagungsorte mit ihren lokalen Besonderheiten tragen zum inhaltlichen Profil der einzelnen Kollegphasen bei.

Ansprechpartner

Dr. Jean-Pierre Palmier
Team Wissenschaft und Gesellschaft
Telefon: +49 (0)228 820 96-241
E-Mail: palmier(at)studienstiftung(dot)de

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