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Berichte

Seray Bayir: „Die Zeit hat mein interkulturelles Verständnis geschärft“

Im Rahmen des China-Kollegs der Studienstiftung beschäftigte sich Seray Bayir (21), die Informatik an der TU Berlin studiert, mit dem Klimawandel und der sozialökologischen Transformation in China – in Berlin und auch in Nanjing. Besonders eindrücklich vor Ort: die spannenden Begegnungen mit Expert:innen, der Uni-Alltag und eine Reise aufs Land.

Liebe Seray, wie ist das China-Kolleg aufgebaut?

Das Kolleg bestand aus einer intensiven Arbeitsphase in Berlin und einer Präsenzphase in Nanjing. In Berlin haben wir in AGs gearbeitet – ich war Teil der AG „Klimawandel und sozialökologische Transformation“. Außerdem gab es Vorträge von Expert:innen, wir haben verschiedene Organisationen besucht und Exkursionen gemacht. In Nanjing erhielten wir Einblicke in verschiedene Fachbereiche – und konnten im Anschluss im Rahmen eines zweiwöchigen Sprachkurses selbst am Uni-Alltag teilnehmen.

Was bedeutet dir das Kolleg?

Durch das Kolleg hatte ich die einmalige Chance, schon früh in meinem Studium Erfahrungen in China sammeln zu können – das wäre für mich als Erstakademikerin sonst wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Die Zeit hat mein interkulturelles Verständnis geschärft und ich kann mir sehr gut vorstellen, langfristig im internationalen Kontext mit Fokus auf China zu arbeiten.

Was war deine intensivste interkulturelle Erfahrung?

An den Wochenenden konnten wir das Land auf eigene Faust erkunden und so hatte ich die Möglichkeit, auch einen Einblick in das ländlichere China gewinnen. In einem kleinen Dorf wurde ich direkt zum Essen eingeladen und in Gespräche verwickelt. Das klappte auch mit meinem einfachen Chinesisch und Gesten ganz gut, da die Menschen mich sehr herzlich aufgenommen haben. An diese Begegnungen denke ich gerne zurück.