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Berichte

Sophie Schubert: „Vor allem die Möglichkeit, die Sprache nicht nur im Klassenzimmer zu lernen, war für mich ausschlaggebend.“

Sophie Schubert schloss 2021 ihre Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation ab und studierte anschließend Medieninformatik in München, gefördert durch das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Vor ihrem Studienabschluss nahm sie an einem dreiwöchigen Sprachkurs der Studienstiftung in Montpellier teil.

Bereits seit 2022 kooperiert die Studienstiftung mit der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) im Rahmen einer wechselseitigen Öffnung von Programmplätzen für die Geförderten des jeweils anderen Werkes. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnte diese Zusammenarbeit 2024 ausgebaut werden. Für die Geförderten der SBB können so beispielsweise bis 2026 jährlich jeweils 150 Plätze in dem Sprachkursprogramm der Studienstiftung bereitgestellt werden. Nach den ersten Sprachkursteilnahmen im Rahmen dieser Kooperation konnten wir mit Geförderten der SBB über ihre Erfahrungen sprechen.

Mit welcher Motivation haben Sie an dem Sprachkurs teilgenommen?

Vor allem die Möglichkeit, die Sprache nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch an einem Ort zu lernen, an dem die Sprache selbst gesprochen wird, war für mich ausschlaggebend – und, dass dieser Ort dazu noch wunderschön ist.

Wie war der Sprachkurs ingesamt für Sie?

Der Unterricht war spannend aufgebaut und hatte ein gutes Pensum. Ich konnte meine Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern und habe wirklich sehr viel gelernt.

Konnten Sie das Gelernte schon außerhalb Ihres Sprachkurses nutzen?

Ja, immer wieder – ich lese beispielsweise gerne französische Nachrichten im Original.

Was ist Ihnen von der Zeit des Sprachkurses besonders in Erinnerung geblieben?

Neben dem Unterricht hatten wir auch Zeit, um mit anderen Kursteilnehmenden die Stadt und das Umland zu erkunden. Ein besonderes Highlight war dabei der Canyon du Diable im Départment Hérault (s. Bild [jpg1]). Wir waren insgesamt dreimal dort, weil uns die faszinierende Natur so beeindruckt hat. Auch die vielen Strandbesuche waren wunderschön – mit der Tram ans Meer, das ist schon einzigartig! Fehlen darf natürlich nicht der ein oder andere Crêperie-Besuch, bei dem ich direkt das zuvor Gelernte anwenden konnte.

Was haben Sie außer den neuen Sprachkenntnissen noch aus dem Sprachkurs mitgenommen?

Vor allem wertvolle Freundschaften! Trotz der Entfernung unserer Wohnorte von über 700 km sind wir sogar gemeinsam ins neue Jahr gerutscht.