Komponistenresidenz

Die Komponisten Samuel Walter (links) und Stefan Beyer (Mitte) neben ihrem Mentor Jan Müller-Wieland auf der Abschluss-Soirée der 5. Komponistenresidenz 2017 © StudienstiftungDie Komponisten Samuel Walter (links) und Stefan Beyer (Mitte) neben ihrem Mentor Jan Müller-Wieland auf der Abschluss-Soirée der 5. Komponistenresidenz 2017 © Studienstiftung

Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt seit 2013 in Kooperation mit dem Beethoven-Haus vierwöchige Residenzstipendien für junge Komponistinnen und Komponisten. 

Jährlich stehen in der Regel zwei Stipendien zur Verfügung, die im Rahmen eines Wettbewerbes ausgeschrieben werden.

Mit diesem Förderformat unterstützt die Studienstiftung Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Jungalumni aus der Musikerförderung, in einer ebenso konzentrierten wie inspirierenden Arbeitsumgebung zu komponieren und sich über individuelle Frage- und Problemstellungen mit ihrem Mentor auszutauschen.

Als Mentoren der jungen Komponistinnen und Komponisten konnten von 2013 bis 2014 Manfred Trojahn und seit 2015 Jan Müller-Wieland gewonnen werden.

Zum öffentlichen Programm gehört ein öffentliches Abschlusskonzert im Salon der Villa Wasmuth. Hier werden die neu entstandenen Werke uraufgeführt und vorgestellt.

5. Residenzstipendium vom 3. September bis 7. Oktober 2017 – Einladung zum Abschlusskonzert

Samuel Walter und Stefan Beyer waren die Komponisten des 5. Residenzstipendiums vom 3. September bis 7. Oktober 2017. Das Abschlusskonzert fand am 7. Oktober 2017 im Salon der Villa Wasmuth statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stefan Beyer
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Stefan Beyer

© Stefan Beyer

Stefan Beyer, geboren 1981 in Braunschweig, war von 2010 bis 2011 Stipendiat der Studienstiftung. Er studierte Komposition und Instrumentation in Leipzig und Göteborg bei Claus-Steffen Mahnkopf, Gesine Schröder und Anders Hultqvist. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der Gruppe forma Leipzig. Er erhielt verschiedene (Residenz-)Stipendien, unter anderem vom Else-Heiliger-Fonds, dem Bundesatelier der Cité des Arts Paris und Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles (Tokyo Philharmonic Orchestra, Ensemble Modern), Dirigenten (Kah Chun Wong, Pablo Rus Broseta) und Solisten (Nico Couck, Tom Pauwels) zusammen. 2017 wurde er mit dem zweiten Platz des Toru-Takemitsu-Award in Japan ausgezeichnet.

Weitere Infos finden Sie auf der Website von Stefan Beyer.

Samuel Walther
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Samuel Walther

© Samuel Walther

Samuel Walther, geboren 1995 in Stuttgart, ist seit 2014 Stipendiat der Studienstiftung. Er begann, nachdem er sich autodidaktisch das Komponieren beigebracht hatte, 2014 sein Studium bei Dieter Mack an der Musikhochschule Lübeck. Seine Stücke wurden unter anderem beim Hörfest Neue Musik in Detmold 2015, Impuls Festival in Dessau 2016 und der Saabrücker Komponistenwerkstatt 2017 aufgeführt. 2015 schuf er im Auftrag der Stiftung Froehlich in Stuttgart eine großformatige Klanginstallation, welche 2016 den Preis als beste Komposition des Jahres der Musikhochschule Lübeck erhielt. Zuletzt studierte er ein Semester mit Helena Tulve und René Esperee an der Estnischen Akademie für Musik und Theater in Tallinn.

Weitere Infos finden Sie auf der Website von Samuel Walter.

Die bisherigen Residenzstipendien im Überblick


1. Residenzstipendium vom 7. September bis 4. Oktober 2013

Sven Daigger (Hochschule für Musik Karlsruhe) und Alexander Müller (Hochschule für Künste Bremen) komponierten kammermusikalische Werke für Gesang, Klarinette, Cello, Klavier und für Oboe, Cello und Klavier.

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2. Residenzstipendium vom 30. August bis 4.Oktober 2014

Antoine Daurat (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) komponierte Dove sei? Récitatif pour trio à cordes et électronique. Damian Scholl (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) komponierte Intimacy für Violine und Klavier. Beide Werke wurden am 4. Oktober 2014 uraufgeführt.

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3. Residenzstipendium vom 6. September bis 10. Oktober 2015

Konstantin Heuer (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart) komponierte Aria für Cello und Klavier. Julian Lembke (Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse, Paris) komponierte flux.flous für zwei Violinen. Beide Werke wurden am 10. Oktober 2015 uraufgeführt.

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4. Residenzstipendium vom 4. September bis 7. Oktober 2016

Benjamin Scheuer komponierte Monstrationen, 4 kleine Szenen für Bariton, Bassklarinette, Zuspielung und Licht. Josep Planells Schiaffino komponierte Drei Stücke für Cello und Klavier. Beide Werke wurden am 7. Oktober 2016 uraufgeführt.

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