Auswahlverfahren

In den meisten Bewerbungsverfahren erfolgt keine Vorauswahl, so dass alle Vorgeschlagenen zu Auswahlgesprächen eingeladen werden, sofern sie die formalen Voraussetzungen erfüllen. Nur in der Doktorandenauswahl und im Rahmen der Stipendienprogramme gibt es eine Vorauswahl ausgehend von den schriftlichen Unterlagen, eine Selbstbewerbung im ersten oder zweiten Semester erfordert ein erfolgreiches Abschneiden beim schriftlichen Auswahltest.

Das Auswahlverfahren beruht für alle Programme auf mündlichen Auswahlgesprächen. Wenn die Auswahl in Form eines Auswahlseminars organisiert ist, wird auch die Beobachtung aus einer Gruppenaufgabe (Vortrag und Diskussion) der Aufnahmeentscheidung zugrunde gelegt.

Die Studienstiftung fördert Studierende, deren wissenschaftliche Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienst der Allgemeinheit erwarten lassen. Die Auswahlkriterien sind in allen Verfahren für Studierende:

1. Intellektuelle Fähigkeiten
2. Leistungsbereitschaft und Motivation
3. Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit
4. Soziale Kompetenz
5. Gesellschaftliches Engagement und außerfachliches Interesse

Keine Rolle bei der Auswahl spielen politische Überzeugung, Weltanschauung und Religion. Die Teilnehmenden an einem Auswahlverfahren erhalten keine differenzierte Rückmeldung, wie sie in Bezug auf die Auswahlkriterien beurteilt wurden. Es erfolgt lediglich eine Mitteilung über Aufnahme oder Nicht-Aufnahme.