Stipendiatinnen und Stipendiaten / 

#gesellschaftgestalten: Stipendiatisches Engagement in der Krise

Die langfristigen gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind aktuell noch kaum zu überschauen. Schon jetzt aber bringen sich eine Vielzahl von Geförderten dafür ein, die Auswirkungen aufzufangen. In neu gegründeten oder ausgerichteten Projekten gehen Stipendiatinnen und Stipendiaten etwa der Frage nach, wie sich Schule digital und bildungsgerecht gestalten lässt, wie Nachbarschaftshilfe auch ohne Internetzugang funktioniert oder medizinisches Equipment wie Atemschutzmasken schnell und effizient hergestellt werden können. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der stipendiatisch unterstützten Initiativen vor.

Corona School: Studierende helfen Schülerinnen und Schülern online

Der Alumnus und Mathematiker Max Niroomand (22) engagiert sich ehrenamtlich für die Corona School, eine Online-Plattform, auf der Studierende kostenlos Schülerinnen und Schüler unterstützen, vor allem bei den Hausaufgaben. Weit über 9.000 Schülerinnen und Schüler haben sich bereits angemeldet. Die große Nachfrage bedeutet auch: Die Corona School sucht weiter nach motivierten Studierenden, die sich engagieren möchten.

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Analoge Nachbarn, digitale Hilfe: Machbarschaft vermittelt Unterstützung für den Corona-Alltag

Stipendiat Marc Sommer (21) studiert Wirtschaftsinformatik an der TU München. Gemeinsam mit Alumna und Ärztin Jenny Lam (26) engagiert er sich bei Machbarschaft, einer Online-Plattform, die Menschen ohne Internetzugang oder ausreichender Internetkompetenz mit engagierten Nachbarn zusammenbringen soll – schnell und sicher durch automatisierten Telefon-Service, künstliche Intelligenz und Helfer-App. Mit der Idee setzte sich das Projekt beim Hackathon „WirVsVirus“ der Bundesregierung Ende März durch und wurde als eines von 20 unter insgesamt 1.500 Projektideen ausgezeichnet.

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