Geförderte /
Botschafter:innen
Tim Pöppel
„Leider sind Stipendien bei Erstakademiker:innen oft nicht bekannt oder werden als etwas wahrgenommen, das nicht für einen selbst geeignet ist. Das ist mitnichten der Fall! Die Studienstiftung steht allen engagierten und motivierten Studierenden offen. ”
Ich habe nach meinem Abitur 2020 direkt angefangen zu studieren. Von Philosophie über Politikwissenschaft bis hin zu Luft- und Raumfahrttechnik hat mich vieles interessiert. Für Jura habe ich mich dann vor allem entschieden, weil man damit in fast jedem Bereich arbeiten kann. Meine Faszination für andere Fächer hat aber nicht nachgelassen. Deshalb habe ich nach zwei Jahren Jurastudium noch angefangen, Politikwissenschaft parallel zu studieren.

- Name:
- Tim Pöppel
- Studiengang:
- Politikwissenschaft und Jura
- Hochschule:
- Universität Hamburg + Bucerius Law School Hamburg
- Wie bin ich in die Studienstiftung gekommen?
- Schulvorschlag
- Spezielle Themenbereiche
- Doppelstudium, Sommerakademie
Mein Weg in die Studienstiftung
Ich wurde durch den Schulvorschlag in die Studienstiftung aufgenommen. Das war gut so, denn ohne den Vorschlag wäre mir die Stiftung vermutlich kein Begriff gewesen. Ich komme zwar aus einem Elternhaus, in dem beide Elternteile studiert haben, aber Stipendien spielten dort keine Rolle. Erst durch den Schulvorschlag konnte ich die Studienstiftung kennenlernen. Die finanzielle Förderung erleichtert mir meine Studienfinanzierung erheblich – ohne das Stipendium könnte ich kaum in einer teuren Stadt wie Hamburg leben.
Meine Erfahrungen in der Studienstiftung
Ich kann uneingeschränkt sagen, dass die Förderung durch die Studienstiftung sehr unbürokratisch und menschlich ist: Eine lange depressive Erkrankung stieß bei meiner Referentin und meinem Vertrauensdozenten auf absolutes Verständnis und ich habe immer ein offenes Ohr für meine Fragen und Anliegen gefunden. Tatsächlich kann ich sagen, dass alle Angestellten bzw. ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen der Studienstiftung, mit denen ich bisher Kontakt hatte, immer versucht haben, Probleme zugunsten der Geförderten zu lösen. Das empfinde ich als einzigartig!
Insbesondere habe ich an zwei Sommerakademien teilgenommen: einer in Wien und einer in Bologna. In Bologna ging es um die Zukunft der EU, in Wien habe ich mich mit Wissenschaftstheorie beschäftigt. Auch der soziale Aspekt kommt dort nicht zu kurz: Gemeinsam mit vielen anderen Stipendiat:innen erkundet man die Stadt, geht in Museen, auf Festivals und Partys oder was immer gerade angeboten wird. Ich habe auf den Akademien wirklich tolle Freundschaften geschlossen.
Daher kann ich allen nur empfehlen, sich bei der Studienstiftung zu bewerben! Ihr habt nichts zu verlieren. Solltet ihr bei der Studienstiftung nicht aufgenommen werden, rate ich euch, es noch bei anderen Stipendien zu versuchen.

