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06/10/2014

Zusammenarbeit der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Research Academy Leipzig gestartet

Bonn/Leipzig, 6. Oktober 2014. Die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Universität Leipzig starten eine neue Form von Zusammenarbeit, um besonders begabte Promovierende zu fördern. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Partner kürzlich unterzeichnet. Ab diesem Wintersemester öffnet sich mit der Research Academy Leipzig die zentrale Einrichtung der Universität Leipzig zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses den von der Studienstiftung in Leipzig geförderten Doktorandinnen und Doktoranden.

„Ich freue mich sehr, dass es mit dieser Form der Zusammenarbeit geklappt hat“, sagt Professor Matthias Schwarz, an der Universität Leipzig Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung. „Die Aufnahme von Individualpromovierenden unter das Dach der Research School ist Teil der Weiterentwicklungsstrategie der Research Academy. Wir wollen die Förderstruktur der Universität weiter ausbauen. Insbesondere möchten wir die formale Trennung zwischen strukturierten Programmen und Individualpromotion überwinden.“

Die Studienstiftung und die Universität Leipzig rechnen mit einer Gruppe von rund 15 Promovierenden der Studienstiftung, die in die Research Academy aufgenommen werden. Die Stipendiaten erhalten Zugang zu einer akademischen Gemeinschaft aus Lernenden und Lehrenden an der Universität Leipzig, die im regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch miteinander stehen.

Neben einem auf diese Zielgruppe speziell zugeschnittenen Mentoringangebot stehen den Promovierenden die fachübergreifenden Weiterbildungsangebote im Bereich Softskills und Sprachkurse offen, sie können Konferenz- oder Reisekostenzuschüsse erhalten sowie die Kinderbetreuungsangebote der Research Academy nutzen. Den Promovierenden steht es dabei frei, wie häufig und intensiv sie die Angebote nutzen. „Wir freuen uns darüber, dass die überregionalen Austauschforen und Kollegs der Studienstiftung nun durch ein Programmangebot vor Ort ergänzt werden und versprechen uns hiervon zusätzliche Impulse für unsere Promovierenden“, sagt Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung.

Von dem Projekt profitieren beide Seiten, denn auch die Studienstiftung öffnet ihre Doktorandenforen für eine begrenzte Anzahl von hervorragenden Promovierenden der Universität Leipzig, die nicht bereits von ihr gefördert werden.

Nach einer Pilotphase (2014 bis 2016) soll die Research Academy auch für Promovierende anderer Begabtenförderungswerke sowie weitere besonders begabte Individualpromovierende geöffnet werden.