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16/03/2006

Von "Adagio" bis "Allegro con brio":

Studienstiftung nimmt 22 Musik-Talente auf

Bonn, 16. März 2006. Die diesjährige Musiker-Auswahl der Studienstiftung des deutschen Volkes fand vom 6. bis 10. März in Frankfurt/Main statt. Von 74 Bewerbern aus ganz Deutschland wählte eine unabhängige Kommission 22 Nachwuchsmusiker für die Förderung der Studienstiftung aus. Die Kandidaten hatten zuvor ein internes Vorauswahlverfahren erfolgreich durchlaufen und waren von ihrer Hochschule für die Endrunde nominiert worden.

Gastgeber in diesem Jahr war die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, wo sich die jungen Sänger und Instrumentalisten der hochrangig besetzten Fachkommission präsentierten. An das Vorspiel oder Vorsingen von mindestens drei Werken aus drei Epochen schließt sich bei Kandidaten in der künstlerischen Ausbildung ein Gespräch an: "Auf diese Weise bekommen wir auch einen Eindruck von der Gesamtpersönlichkeit der Bewerber", erläutert Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung. Andere Regeln gelten dagegen für Schulmusiker: Im zweiten Teil halten sie einen wissenschaftlichen Vortrag aus dem Bereich der Musikpädagogik. 22 hoch begabte Musiker überzeugten in diesem Jahr die Kommission, die frei von Quoten über die Aufnahme in die Studienstiftung entscheiden kann. Unter den neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind so unterschiedliche Fächer wie klassischer Gesang, Fagott und Jazz-Klavier vertreten.

Neben den Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen fördert die Studienstiftung auch junge Talente an deutschen Musikhoch­schulen, zurzeit circa 100 von insgesamt 6.300 Stipendiaten.