Presse / 

Pressemitteilungen

05/08/2004

Vier der fünf neuen Lichtenberg-Professuren gehen an ehemalige Studienstiftler

Bonn, 5. August 2006. Mit Dag Nikolaus Hasse, Matthias Endres, Susann Schweiger und Christine Klein erhalten vier ehemalige Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes jeweils eine der insgesamt fünf Lichtenberg-Professuren, die erstmals von der VolkswagenStiftung vergeben werden. Ziel dieser Initiative ist es, herausragende junge Wissenschaftler in Verbindung mit innovativen Lehr- und Forschungsfeldern zu fördern.

Dr. Dag Nikolaus Hasse wird an der Universität Würzburg den arabischen Einfluss auf die europäische Wissenschaftsgeschichte untersuchen. Er wurde von 1989 bis 1997 von der Studienstiftung gefördert. Von 1998 bis 2000 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung, die mit der Studienstiftung kooperiert.

Privatdozent Dr. Matthias Endres nutzt an der Charité – Universitäts­medizin Berlin die Professur für ein interdisziplinäres Schlaganfall-Forschungsvorhaben. Endres wurde 1992 in die Studienstiftung aufgenommen und bis zum Abschluss seines Medizinstudiums im Jahre 1994 gefördert.

Ebenfalls an der Charité wird sich Dr. Susann Schweiger der Erforschung monogener Erbkrankheiten widmen. Schweiger war von 1987 bis 1993 während ihres Studiums der Medizin und der Chemie Stipendiatin der Studienstiftung.

Neurogenetische Erkrankungen sind das Forschungsfeld von Privatdozentin Dr. Christine Klein an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Als Medizinstudentin war Klein von 1989 bis 1995 Stipendiatin der Studienstiftung.

Zunächst auf fünf Jahre befristet, bietet die Lichtenberg-Professur viel versprechenden Nachwuchswissenschaftlern die Chance, sich mit selbständigen Forschungsprojekten zu profilieren – um vielleicht für eine reguläre Professur übernommen zu werden.