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28/07/2011

Theater neu gedacht:

Studienstiftung fördert nun auch Choreografie- und Regiestudierende

Bonn, 28. Juli 2011. Die Studienstiftung des deutschen Volkes hat im zweiten Jahr das Auswahlverfahren in den Bereichen der darstellenden Künste durchgeführt. Dabei wurde die Auswahl und Förderung um ein neues Programm für Choreografie- und Regiestudierende ergänzt. Bei zwei speziellen Auswahlseminaren der darstellenden Künste wurden im Juli insgesamt elf Studierende aus den Bereichen Choreografie, Tanz, Schauspielregie und Schauspiel in die Studienstiftung aufgenommen.  

Im April dieses Jahres hatten die Leiter der Schauspiel- und Tanzhochschulen die Möglichkeit, ihre besten Studierenden für die Förderung der Studienstiftung vorzuschlagen. Die 42 nominierten Kandidatinnen und Kandidaten präsentierten sich im Juli an der gastgebenden Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. An die Präsentation von Szenen und eigenen Arbeiten schloss sich ein Gespräch der Kandidaten mit der Jury an. Bei der Auswahl spielt neben der künstlerischen Begabung auch die Gesamtpersönlichkeit der Bewerber eine Rolle.  

Das Auswahlverfahren bietet nicht nur die Möglichkeit, sich für ein Stipendium der Studienstiftung zu qualifizieren, sondern dient auch der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit und Vernetzung. Besonders in den Arbeiten mit der Jury und in den Improvisationen treffen die Kandidatinnen und Kandidaten der unterschiedlichen Stile und Schulen aufeinander.  

Die Studienstiftung stellt die Jury aus Professoren der Theater- und Tanz-Hochschulen und Theaterschaffenden sowie Tänzern zusammen. In diesem Jahr bestand die Jury für Schauspiel aus: Prof. Marina Busse (Folkwang Universität der Künste), Prof. Titus Georgi (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Jan Philipp Gloger (Regie), Kai Ohrem (Mozarteum Salzburg). Die Jury für Tanz bildeten: Ingo Diehl (Tanzplan Deutschland), Mateo Klemmayer (Tanz), Susanne Linke (Tanz/Choreografie), Jochen Roller (Tanz/Choreografie).  

Die aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein Stipendium von monatlich bis zu 800 Euro – je nach Einkommen der Eltern. Zusätzlich können sie an dem Programm der ideellen Förderung der Studienstiftung, wie Sommerakademien und Sprachkursen, teilnehmen.  

Weitere Informationen unter http://www.studienstiftung.de/schauspiel