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03/03/2009

Studienstiftung führt zu Spitzenleistungen:

Leibniz-Preis 2009 für Detering und Zirnbauer

Bonn, 3. März 2009. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft verleiht Ende März den bedeutendsten deutschen Forschungspreis an eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler. Darunter befinden sich zwei ehemalige Stipendiaten der Studienstiftung: Heinrich Detering, Professor für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen, und Martin R. Zirnbauer, Professor für Mathematische Physik an der Universität zu Köln. Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert und wird seit 1986 jährlich vergeben. Mehr als ein Viertel der bislang 293 ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher wurde zuvor durch die Studienstiftung gefördert.

Heinrich Detering befasst sich vor allem mit der deutschen und skandinavischen Literatur seit dem 18. Jahrhundert, in der er mit originellen Fragestellungen grundlegenden und bislang unbeachteten Zusammenhängen nachspürt. Detering studierte Deutsche und Skandinavische Philologie, Evangelische Theologie und Philosophie in Göttingen und Heidelberg. Nach der Promotion, die von der Studienstiftung gefördert wurde, und Habilitation war er ab 1995 zunächst als Professor in Kiel tätig. Seit 2005 ist er Professor für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft in Göttingen.  

Martin R. Zirnbauer gilt als einer der weltweit führenden mathematischen Physiker. Seine Forschungsinteressen gelten hauptsächlich der kondensierten Materie. Zirnbauer leistete inhaltlich und methodisch Pionierarbeit und stimulierte überdies das erfolgreiche Zusammenarbeiten von Mathematik und Physik. Von 1977 bis 1982 war er – zunächst als Student, dann als Doktorand – Stipendiat der Studienstiftung: Er studierte Physik an der Technischen Universität München und in Oxford, wo er auch promovierte. Mit gerade 29 Jahren wurde er auf eine Professur in Köln berufen, wo er seit 1996 Lehrstuhlinhaber ist.

Weitere Informationen zu den Leibniz-Preisträgern finden Sie unter www.dfg.de.