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29/04/2010

Studienstiftung fördert Schauspieler und Tänzer:

Erste Auswahl und Programm für darstellende Künstler ab 2010

Bonn, 29. April 2010. Die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert künftig auch Schauspieler und Tänzer. Noch in diesem Jahr wird die Förderung um ein neues Programm für Studierende dieser künstlerischen Fächer an staatlich und staatlich anerkannten Hochschulen erweitert.  

„Nachdem wir schon seit vielen Jahren erfolgreich Musiker, bildende Künstler und Design-Studierende fördern, öffnen wir uns nun für alle klassischen Künste. Damit gewinnen die künstlerischen Begabungen im Profil der Studienstiftung an Bedeutung“, sagt Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung.  

Jährlich können die besten zwei Studierenden pro Hochschule oder Fachbereich vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind die Leiter der staatlichen und staatlich anerkannten Schauspiel- und Tanzhochschulen bzw. die Dekane des Fachbereichs Schauspiel/Tanz an rund 20 Hochschulen in Deutschland. Vorschläge einzelner Hochschullehrer oder privater Schulen an die Studienstiftung sind nicht möglich.  

Die vorgeschlagenen Studierenden stellen sich einer Fachjury vor, die sich aus Professoren der Theater- und Tanz-Hochschulen sowie Theaterschaffenden und Tänzern zusammensetzt. Bei der Auswahl spielt auch die Gesamtpersönlichkeit der Bewerber eine Rolle. Anschließend an die Präsentation von Szenen findet ein Gespräch mit der Jury statt.

Pro Jahr können insgesamt 60 junge Schauspieler und Tänzer für die Förderung der Studienstiftung vorgeschlagen werden. Die betreffenden Hochschulen wurden erstmals Anfang April angeschrieben und gebeten, bis Anfang Mai ihre besten Kandidaten zu nominieren.  

In diesem Jahr wird die Studienstiftung mit dem ersten Auswahltermin an der Folkwang Hochschule in Essen zu Gast sein. Die Auswahltermine für Schauspiel finden vom 9. bis 11. Juli und für Tanz vom 16. bis 18. Juli statt.  

Weitere Informationen unter http://www.studienstiftung.de/schauspiel.html