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12/03/2009

Studienstiftung: Die Besten an die Schulen

Exzellenzförderung für angehende Lehrer

Bonn, 12. März 2009. Anfang März fand zum fünften Mal die Tagung „Lehrer als Beruf“ der Studienstiftung des deutschen Volkes statt. In Bad Honnef bei Bonn lernten rund 70 Stipendiaten wichtige Aspekte des Lehrerberufs kennen, die in der universitären Ausbildung oft zu kurz kommen: aktuelle Fragen der Didaktik, der Lehrerausbildung sowie innovative Konzepte für den Schulalltag.  

In Zeiten von PISA und Folgestudien stehen die Lehrer zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und öffentlicher Kritik, zwischen Engagement und Aufbruchs­stimmung. Oftmals gilt das Lehramtsstudium als Verlegenheitslösung, dabei fordert der Beruf eine hohe Motivation und vielfältige Kompetenzen. Seit fünf Jahren bietet die Studienstiftung ihren Stipendiaten eine spezielle Förderung für angehende Lehrer. Mit dem Programm „Lehrer als Beruf“ ermutigt die Studienstiftung exzellente Studierende, an ihrem Berufsziel festzuhalten und mit den Herausforderungen im Lehrerberuf kreativ umzugehen. „Wir möchten gerade die Besten dabei unterstützen, engagierte Lehrer zu werden und in den Schulen für die nächste Generation Verantwortung zu übernehmen“, sagt Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Zum Programm „Lehrer als Beruf“ gehören Wochenendseminare, eine einwöchige Sommerakademie, Angebote zur Vernetzung, eine Praktikumsbörse sowie finanzielle Zuschüsse für pädagogische Auslandspraktika. Zur fachlichen Vertiefung stehen den Lehramtsstipendiaten vier Wissenschaftliche Kollegs offen. Von den insgesamt fast 11.000 Stipendiaten der Studienstiftung streben gut 600 den Lehramtsabschluss an. „Wir wollen diesen Anteil steigern und rufen alle Professorinnen und Professoren auf, herausragende Studierende in den Lehramtsstudiengängen für die Studienstiftung vorzuschlagen“, so Dr. Gerhard Teufel.