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Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa“: Bewerbung noch bis zum 1. März möglich

Bonn, 7. Februar 2018. Für Studien- oder Forschungsaufenthalte in Osteuropa vergibt die Studienstiftung wieder neun Vollstipendien. Das Programm richtet sich an Studentinnen und Studenten und wird durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2018.

Gefördert werden Aufenthalte in einem Land Ost-, Mittelost- und Südosteuropas sowie des gesamten postsowjetischen Raums, die zwischen sieben Monaten und vier Semestern dauern. Das Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa“ ermöglicht Forschungs- oder Studienvorhaben, die zwischen Juni 2018 und März 2019 beginnen und mit Sprachkursen und Praktika kombiniert werden können.

Ein Jahresstipendium kann bis zu 28.000 Euro betragen und umfasst insbesondere den Lebensunterhalt, Reisekosten sowie Zuschüsse zu den Studiengebühren. Zusätzlich eröffnet das Osteuropa-Programm die Möglichkeit zur Teilnahme an Intensivsprachkursen sowie den Zugang zu einem jahrgangsübergreifenden Netzwerk.

Das Angebot richtet sich an Studierende aller Fächer – außer Kunst, Design, Musik und Film – mit Interesse an Fragestellungen mit Osteuropa-Bezug. Es steht auch Bewerbern offen, die bislang noch keine oder nur wenig Berührungspunkte mit Osteuropa hatten. Eine vorherige Förderung durch die Studienstiftung wird nicht vorausgesetzt. Nach der Rückkehr aus Osteuropa werden die Programm-Teilnehmenden bis zu ihrem Studienabschluss weiter durch die Studienstiftung gefördert.

Die Stipendiaten bereiten ihre Studien- oder Forschungsvorhaben in Osteuropa selbstständig vor und brechen in der Regel im Herbst des Bewerbungsjahres auf. Im ersten Teil des Auslandsaufenthaltes stehen vor allem Sprachstudien, im zweiten Teil das Studien- bzw. (Feld-)Forschungsvorhaben im Mittelpunkt. Ein mehrwöchiges Praktikum kann die Auslandserfahrungen abrunden.

Seit 2004 fördert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Programm „Metropolen in Osteuropa“ der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Förderung soll die Osteuropa-Expertise unter Studierenden in Deutschland stärken. Insgesamt konnten seither mehr als 160 Studentinnen und Studenten am Osteuropa-Programm teilnehmen.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Bewerbungsmodalitäten unter: www.studienstiftung.de/osteuropa