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03/06/2004

Stipendiatentreffen in China:

Mit dem Transrapid in die Zukunft

Bonn, 3. Juni 2004. Das fünfte Ostasien-Symposium der Studienstiftung des deutschen Volkes fand in diesem Jahr vom 13. bis 16. Mai in Shanghai statt – in Zusammenarbeit mit dem Ministry of Education (Beijing), dem Ostasieninstitut Ludwigshafen und der Haniel-Stiftung. Die rund 60 Teilnehmer bestanden zu gleichen Teilen aus deutschen bzw. chinesischen Studenten und Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Gemeinsam griffen sie das Thema des Treffens „Globalisierung: Shanghai – Metropole der Zukunft" in Vorträgen, Diskussionen und Workshops auf.

Aktuelle Stipendiaten der Studienstiftung, die sich zur Zeit in China, Japan, Korea und Singapur aufhalten, trafen mit chinesischen Studenten zusammen, die im Herbst mit Unterstützung der Haniel-Stiftung und der Metro AG zum Studium nach Deutschland aufbrechen. Sie tauschten untereinander Erfahrungen aus und „diskutierten ohne Berührungs­ängste mit verschiedenen Experten, meist Alumni der Studienstiftung, die erfolgreich in China Fuß gefasst haben", so Dr. Peter Antes, Leiter der Ostasien-Programme bei der Studienstiftung. „Diese lockeren Gespräche sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Natürlich ging es dabei auch um berufliche Perspektiven in China."

Eines der vielen Highlights des umfangreichen Programms bildete die Rede des Generalkonsuls Dr. Wolfgang Röhr, der aus seiner Sicht über die deutsch-chinesischen Beziehungen berichtete und nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Aspekte nannte. Im Workshop von McKinsey zur Stadtplanung Shanghais wurden Chancen und Risiken einer sich rasant entwickelnden Metropole aufgezeigt. Vertreter von Bertelsmann und der Metro AG wiesen bei der Besichtigung ihrer Firmen auf die Besonderheiten des chinesischen Marktes, speziell in Shanghai, hin. Die abschließende Fahrt mit dem Transrapid war für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis. Mitorganisatoren und Sponsoren des Symposiums waren Bertelsmann und McKinsey.

Die Studienstiftung fördert Auslandsaufenthalte in der ganzen Welt durch zusätzliche Stipendien und Zuschüsse zu den Studiengebühren sowie durch die jährlichen Auslandstreffen in unterschiedlichen Ländern.