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11/12/2012

Leibniz-Preise 2013:

Drei Alumni der Studienstiftung ausgezeichnet



Bonn, 11. Dezember 2012. Die neuen Preisträger von Deutschlands wichtigstem Forschungsförderpreis stehen fest: insgesamt elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden mit dem Leibniz-Preis 2013 geehrt, darunter drei ehemalige Stipendiaten der Studienstiftung. Lutz Raphael erhält den Preis für seine Arbeiten zur jüngsten Zeitgeschichte Europas. Roderich Mössner und Achim Rosch werden gemeinsam für ihre herausragenden Beiträge zur Erforschung von stark wechselwirkenden Quantensystemen ausgezeichnet.

Lutz Raphael ist seit 1996 Professor für Neuere und Neuste Geschichte an der Universität Trier. Zuvor lehrte und forschte er in Münster und Darmstadt. Während seines Studiums im Münster und Paris sowie während seiner Promotion an der Universität Münster wurde Raphael durch die Studienstiftung gefördert. 2013 übernimmt er im Rahmen des geisteswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung die Leitung einer Arbeitsgruppe.

Roderich Mössner ist seit 2007 Direktor am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden. Zuvor forschte und lehrte er in Oxford, Princeton und beim CNRS in Paris. Während seines Studiums wurde Mössner von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Als Professor leitete er eine Arbeitsgruppe bei einer Sommerakademie der Studienstiftung.

Achim Rosch ist seit 2004 Professor am Institut für Theoretische Physik der Universität Köln. Nach einem Post-doc-Aufenthalt in den USA leitete er eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Nachwuchsgruppe an der Universität Karlsruhe. Während seines Physik-Studiums an der Universität Karlsruhe wurde Rosch von der Studienstiftung gefördert. Seit 2008 ist er Vertrauensdozent der Studienstiftung an der Universität Köln.

Der Förderpreis für deutsche Wissenschaftler im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm ist mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert und gilt als der höchstdotierte Forschungsförderpreis. Im Fall von Mössner und Rosch, die für ihre Leistungen gemeinsam ausgezeichnet werden, geht das Preisgeld zu gleichen Teilen nach Dresden und Köln. Seit 1986 zeichnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft hervorragende Forscherpersönlichkeiten mit dem Leibniz-Preis aus. Rund ein Viertel der bisherigen Preisträger wurde zuvor durch die Studienstiftung gefördert.