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Japanprogramm der Studienstiftung: fünf Stipendien ausgeschrieben – Förderung eines zweijährigen Intensivprogramms / Bewerbung bis 1. April 2018 möglich

Bonn, 21. Februar 2018. Das Japanprogramm der Studienstiftung unterstützt jährlich bis zu fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland beim Erwerb hervorragender Kenntnisse der japanischen Sprache und Kultur. Eine Bewerbung ist noch bis zum 1. April 2018 möglich. Das Angebot richtet sich an Studierende und Absolventen aller Fachrichtungen – ob mit oder ohne sprachliche Vorkenntnisse.

Ziel des Programms ist es, exzellente deutsche Hochschulabsolventen zu Japanexperten auszubilden, die so im Kontext ihrer eigenen Disziplin als kompetente Vermittler zwischen Europa und Asien auftreten können. Auch wer ohne sprachliche Vorkenntnisse in das Programm startet, wird bei Programmabschluss ein selbstdefiniertes Projekt aus dem eigenen Fachgebiet auf Japanisch bearbeiten können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen das Japanprogramm mit einem Doppel-Abschluss, also einem deutschen und einem japanischen Mastertitel, ab. Neben der Förderung von fünf deutschen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im Programm jährlich auch bis zu fünf japanische Studierende unterstützt, denen gemeinsam zahlreiche Veranstaltungen, Aktivitäten und Exkursionen angeboten werden, so dass aus dem Austausch ein deutsch-japanisches Netzwerk entsteht.

Das zweijährige Stipendium umfasst insbesondere den Lebensunterhalt, Reisekosten sowie den Erlass der Studiengebühren in Tokio. Zusätzlich eröffnet das Japanprogramm die Möglichkeit zur Teilnahme an Intensivsprachkursen. Eine vorherige Förderung durch die Studienstiftung wird nicht vorausgesetzt.

Der 25-jährige Jakob Weickmann, der das Programm nach einem Bachelorabschluss in Psychologie absolviert, schätzt die Chance, fundierte Japankompetenz erwerben zu können: „Japan und seine Menschen öffnen sich nur denjenigen, die auch bereit sind, Zeit und Energie in das Erlernen der Sprache sowie in das Verstehen von Geschichte, Kultur und Gesellschaft zu investieren. Das Japanprogramm bietet mir durch die intensive Betreuung die Möglichkeit, sowohl sprachlich ein sehr hohes Niveau zu erreichen als auch auf fachlich-theoretischer Ebene ein umfassendes Verständnis von Japan zu entwickeln.“

Das Japanprogramm wurde 2010 von der Studienstiftung des deutschen Volkes in Kooperation mit der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen und wird seit 2015 als ein Projekt der Studienstiftung und der Haniel Stiftung weitergeführt. Die Durchführung liegt bei der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Keio Universität Tokio. Deutsche Interessenten bewerben sich bei der Studienstiftung; die Bewerbung japanischer Studierender erfolgt über die Keio Universität Tokio.

Weitere Informationen unter www.studienstiftung.de/japan/