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13/04/2012

Führungswechsel bei der Studienstiftung:

Dr. Annette Julius ab 1.9. neue Generalsekretärin


Bonn, 13. April 2012. Der Wechsel an der Führungsspitze von Deutschlands größtem Begabtenförderungswerk steht fest: Ab dem 1. September 2012 wird Dr. Annette Julius neue Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie tritt damit die Nachfolge von Dr. Gerhard Teufel an, der das Begabtenförderungswerk nach einer erfolgreichen Amtszeit von 17 Jahren verlässt.

Aktuell leitet Annette Julius die Programmabteilung Nord im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn sowie das DAAD-Büro Berlin. Sie wird die Leitung der Studienstiftung gemeinsam mit der stellvertretenden Generalsekretärin Dr. Sibylle Kalmbach übernehmen.

"Wir freuen uns sehr, mit Frau Julius eine Generalsekretärin gewonnen zu haben, der die Begabtenförderung am Herzen liegt, die in ihrer Arbeit für andere wissenschaftsnahe Institutionen reiche Erfahrungen - auch Erfahrungen in der Leitung großer Teams - gesammelt hat und die in der Welt der Bildungspolitik zu Hause ist. Sie wird der Arbeit der Studienstiftung frische Impulse geben", sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, Präsident der Studienstiftung und Vorsitzender der Findungskommission.

Annette Julius studierte Russisch, Englisch und Deutsch auf Lehramt an der Universität zu Köln, der University of Dundee in Schottland sowie am Puschkin-Institut in Moskau. 1995 promovierte sie mit einem Stipendium der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk im Bereich der Neueren Russischen Literaturwissenschaft. Anschließend arbeitete sie knapp sechs Jahre lang als wissenschaftliche Referentin für das Cusanuswerk. Aus dieser Zeit bringt die 46-Jährige eine große Leidenschaft für die Förderung talentierter Studenten mit. "Es ist sehr beglückend, junge Leute zu fördern, sie zu ermutigen und darin zu unterstützen, aus ihren Talenten etwas zu machen und ihre Energie und Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen", betont Julius.

Für die Studienstiftung sieht sie die künftigen Herausforderungen insbesondere im Ausbau des Bildungsangebots, damit trotz des Anstiegs der Gefördertenzahlen weiterhin eine individuelle Förderung gewährleistet werden kann. "Wir müssen den einzelnen Menschen im Blick behalten und auch Raum für Musterbrecher lassen", ist Julius überzeugt. Sie möchte sich für eine Internationalisierung der Förderung einsetzen und den offenen Zugang aller Gruppen zu den Stipendien der Studienstiftung weiter vorantreiben.

Journalisten und Hochschul-Pressesprecher dürfen im Rahmen ihrer Berichterstattung das beistehende Foto verwenden (jpg zum Download), Fotograf: Eberhard J. Schorr.

Eine Kurzvita von Frau Julius finden Sie hier (pdf zum Download).