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14/01/2013

Die Studienstiftung mitgestalten:

Jahrestagung der Stipendiatensprecher 2013

Bonn, 14. Januar 2013. Das gesellschaftliche Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes an ihren Hochschulorten soll in Zukunft noch besser unterstützt und als zentraler Bestandteil des stipendiatischen Selbstverständnisses sichtbarer gemacht werden. Zur Selbstverpflichtung erarbeiten die Stipendiaten Regeln des Umgangs miteinander und im Kontakt mit anderen. Die technischen Instrumente zur Kommunikation unter den Stipendiaten und zur Außendarstellung ihrer Aktivitäten sollen überarbeitet werden. Diese und weitere Vorhaben regten die rund hundert Stipendiatensprecherinnen und -sprecher der Studienstiftung bei ihrer zweiten bundesweiten Jahrestagung vom 11.-13. Januar 2013 in Köln an. Seit 2011 wählen die Geförderten von Deutschlands größtem und ältestem Begabtenförderwerk jährlich Sprecher, die Aktivitäten und Austausch an den Hochschulorten anregen und koordinieren.

„Der direkte Austausch mit den gewählten Sprecherinnen und Sprechern ist der Studienstiftung ein wichtiges Anliegen, um gemeinsam Herausforderungen anzugehen und das Profil des noch jungen Sprecheramts zu entwickeln“, begrüßte Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung, die Teilnehmer der Tagung. Julius, der Präsident der Studienstiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, und der Vorsitzende des Vereins Alumni der Studienstiftung e.V., Dr. Joachim Crone, begleiteten die Tagung und diskutierten mit den Sprechern über deren Aktivitäten und Anliegen.

Mit Plakaten und Flyern präsentierten die Teilnehmer das gesellschaftliche Engagement der Stipendiaten und gelungene Veranstaltungsformate an den Hochschulorten. Ein besonderer Fokus lag auf karitativen Projekten. Diese zu intensivieren erklärten die Sprecher zu einer besonderen Aufgabe für die Stipendiaten der Studienstiftung. In regional geordneten Gesprächsrunden benannten die Sprecher spezifische Herausforderungen an ihren jeweiligen Hochschulorten und tauschten Erfahrungen aus zur Organisation von Veranstaltungen, zu ehrenamtlichem Engagement und Kooperationen mit anderen Begabtenförderwerken. Ergänzend diskutierten sie in thematischen Arbeitsgruppen über Rolle und Aufgaben der Sprecher und entwarfen erste Eckpunkte eines Leitbildes für die Studienstiftung aus Sicht der Stipendiaten.

Seit 2011 haben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung die Möglichkeit, jährlich Sprecher an den Studienorten zu wählen. In der Regel werden drei Sprecherinnen und Sprecher gewählt, die für jeweils ein Jahr im Amt bleiben