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27/03/2006

Das Tor zur internationalen Arbeitswelt:

Acht Haniel-Stipendien vergeben

Bonn, 27. März 2006. Das Tor zur internationalen Arbeitswelt: Acht Haniel-Stipendien vergeben   Bonn, 27. März 2006. Die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Haniel-Stiftung haben von rund 130 Bewerbern acht Kandidaten in das gemeinsame Haniel-Stipendienprogramm aufgenommen. Die Stipendiaten absolvieren ein Aufbaustudium und ein Praktikum im Ausland, jeweils mit wirtschaftlichem Bezug. Beides soll den hoch qualifizierten Nachwuchskräften das Tor zur internationalen Arbeitswelt öffnen.

Die Zahl der Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals erhöht - ein Zeichen für die hohe Attraktivität des Programms mit seiner internationalen Ausrichtung. Nach einer Vorauswahl wurden 24 Finalisten Mitte März zu einem zweitägigen Auswahlverfahren nach Bad Honnef eingeladen. Acht Kandidaten konnten die unabhängige Kommission überzeugen. Sie werden ab dem kommenden Herbst einen zusätzlichen Abschluss an einer renommierten Hochschule im Ausland erwerben und ein Praktikum bei einem Wirtschafts­unternehmen absolvieren. "Diese Zusatzqualifikationen sollen ihnen den Einstieg in die internationale Arbeitswelt erleichtern", sagt Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung. Die Organisation des Vorhabens liegt ganz in der Hand der Stipendiaten, die es in diesem Jahr überwiegend nach Großbritannien zieht. "Neben dem Wunsch nach einem interdisziplinären Studiengang war bei meiner Wahl für den Master in Public Administration an der London School of Economics auch die Praxisnähe entscheidend", so Klaus Brösamle, der zuvor VWL in Bamberg und an der Warwick-University studiert hat.

Das Haniel-Stipendium umfasst einen monatlichen Unterhalt von 1.000 Euro innerhalb bzw. 1.500 Euro außerhalb Europas sowie einen Zuschuss zu den Studiengebühren von bis zu 10.000 Euro pro Jahr. Circa acht Stipendien werden jährlich vergeben. Bewerbungsschluss ist der 1. November.