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30/05/2007

Auf nach Osteuropa:

Mit einem Stipendium im Gepäck

Bonn, 16. Mai 2007. Zum dritten Mal haben die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 15 Stipendiaten in das gemeinsame Programm „Metropolen in Osteuropa“ aufgenommen. Insgesamt werden nun 45 Stipendiaten in drei Jahrgängen gefördert, die bei einem Treffen am 15. Juni in Berlin Erfahrungen über Studium, Sprachkurse und Praktika in Osteuropa austauschen können.

„Osteuropa zieht immer mehr deutsche Studierende an. Das zeigt sich auch in der großen Zahl der Bewerbungen für unser Programm“, sagt Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung. Ursprünglich hatten 96 hoch qualifizierte Kandidaten ihre schriftlichen Unterlagen eingereicht. Eine unabhängige Auswahlkommission wählte unter 38 Finalisten die besten 15 aus, die aus elf verschiedenen Fachrichtungen stammen.

Die neuen Stipendiaten haben ihre anspruchsvollen Vorhaben selbst vorbereitet und brechen im kommenden Herbst zu Metropolen wie Moskau, Warschau, Krakau, Prag oder Budapest auf. Andreas Neuzner zieht es hingegen nach Sankt Petersburg, wo der junge Physik-Student der Technischen Universität München ein Jahr lang forschen, studieren und praktische Erfahrungen sammeln wird.

Eva Maria Verst von der Universität Mannheim wird ihre beiden Studienfächer Geschichte und Germanistik in Prag weiterführen: Ihr Projekt besteht aus einer Kombination aus Studium, Praktikum und Sprachkursen, um „mittels unterschiedlicher Perspektiven Land und Leute Tschechiens kennen zu lernen und einen möglichst umfassenden Eindruck der tschechischen Hauptstadt zu erhalten“.

Ein Jahresstipendium kann bis zu 13.000 Euro für den Lebensunterhalt, Sprachkurse, Studiengebühren und Reisen betragen. Der nächste Bewerbungsschluss ist der 15. März 2008. Unterlagen und Informationen sind erhältlich unter www.studienstiftung.de/metropolen.html.