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29/01/2015

90 Jahre Studienstiftung

Neues Corporate Design und Porträtserie zum Jubiläum

Seit ihrer Gründung am 29. Januar 1925 fördert die Studienstiftung Studierende, deren Begabung und Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienst der Allgemeinheit erwarten lassen. Heute zählt die Studienstiftung mehr als 55.000 Alumni und über 12.000 aktuell geförderte Stipendiaten.

Zu den Gratulanten zum runden Geburtstag gehört die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Dr. Johanna Wanka: „Die Studienstiftung setzt als größtes und ältestes staatlich unterstütztes Begabtenförderungswerk seit Jahrzehnten Maßstäbe. Sie fördert junge Menschen, die nicht nur besonders begabt sind, sondern sich auch für andere in ihrem Umfeld einsetzen – denn neben der Leistungsbereitschaft ist das gesellschaftliche Engagement ein wesentliches Förderkriterium. Die Studienstiftung hat sich in den 90 Jahren ihres Bestehens als ein Ort der Vielfalt etabliert, an dem junge, talentierte Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen.“

Wie vielfältig die Lebenswege ihrer Geförderten verlaufen, zeigt die Studienstiftung mit der Porträtreihe „90 Jahre, 90 Köpfe“. Fortlaufend über das Jahr 2015 werden auf der Homepage der Studienstiftung ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten vorgestellt, die ihre Begabung in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kunst oder Kultur entfaltet haben.

Mit Blick auf das Spektrum der vorgestellten Ehemaligen sieht die Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes, Dr. Annette Julius, eine wesentliche Fördertradition der Studienstiftung gewahrt: „Wir ermutigen und unterstützen unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten, eigene Ziele zu entwickeln und zu verwirklichen.“ Im Mittelpunkt der Begabtenförderung stehe somit „die individuelle Bildungsbiographie, der einzelne junge Mensch“.

Die Studienstiftung hat im Verlauf ihrer Geschichte ihre Förderung stetig weiter entwickelt, um diesem Anspruch gerecht zu werden. So wird das Bildungsangebot kontinuierlich ausgebaut und der Gestaltungsspielraum der Stipendiatinnen und Stipendiaten mit eigenen Förderlinien gestärkt. Weiterhin wurde der Zugang zum Stipendium im Jahr 2010 um die Möglichkeit zur Selbstbewerbung ergänzt. „Wir verstehen Begabtenförderung als Prozess, zu dem es auch gehört, regelmäßig zu prüfen, ob zum Beispiel die Wege in die Förderung passend sind oder wie wir eine individuelle Betreuung gewährleisten können“, sagt Dr. Annette Julius.

Die Dynamik ihrer Arbeit übersetzt die Studienstiftung nun in ein neues Corporate Design: Den Kern des modernisierten Stilrahmens bildet das neue Logo, eine abstrakte Form mit unterschiedlichen, dabei aufeinander bezogenen Stäben in einem prinzipiell nach außen geöffneten Raum – mit der Studienstiftung als optischem Impulsgeber. „Das Logo spiegelt unser Selbstverständnis und unseren Auftrag wider, einen offenen Raum zu schaffen, in dem Platz ist für Entwicklung und verschiedenste, demokratisch verankerte Haltungen“, erläutert Dr. Annette Julius. Für Kontinuität sorgt die teilweise beibehaltene Farbgebung:

Das bekannte Orange wird kräftiger akzentuiert und durch ein dunkles Grau als zweite Primärfarbe ergänzt. Das bekannte Blau wird zu einem Petrolton und komplettiert die Farbpalette. Pünktlich zum Jubiläum wurden die wichtigsten Publikationen und Materialien – vom Flyer bis zur Website – überarbeitet. Für die Studienstiftung heißt das, zumindest teilweise Abschied zu nehmen vom Daidalos-Kopf, der seit Mitte der 1990er-Jahre eines der Erkennungszeichen der Studienstiftung war. Daidalos bleibt jedoch weiterhin Namenspatron zweier Auszeichnungen der Studienstiftung: der Daidalos-Münze für langjährige Vertrauensdozenten sowie der Daidalos-Medaille für besondere Verdienste um die Arbeit der Studienstiftung.

Über die Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Studienstiftung ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk Deutschlands. Am 29. Januar 1925 wird die Studienstiftung als Teil der Wirtschaftshilfe – heute das Deutsche Studentenwerk – in Dresden gegründet. 1934 aufgelöst, erfolgt die Neugründung als „Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.“ in Köln im Jahr 1948. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen“. Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. In der Vergangenheit hat die Studienstiftung über 60.000 Studierende und Doktoranden gefördert. Wichtigster Geldgelber ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung, darüber hinaus unterstützen Länder und Kommunen die Arbeit der Studienstiftung. In Kooperation mit anderen Stiftungen und Institutionen bietet die Studienstiftung neben ihrer Grund- und Promotionsförderung eine Reihe von Sonderprogrammen an.

Die Porträtreihe „90 Jahre, 90 Köpfe“ finden Sie unter folgendem Link: www.studienstiftung.de/90jahre.html.