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16/07/2009

Neue Stipendiaten im McCloy-Programm:

Zwei Jahre Harvard mit Vollstipendium


Bonn, 16. Juli 2009. Seit über 25 Jahren vergibt die Studienstiftung des deutschen Volkes McCloy-Stipendien für ein zweijähriges Masterstudium in Harvard. Dort werden die Stipendiaten an der Kennedy School gezielt für Führungspositionen in öffentlichen und internationalen Organisationen ausgebildet. 

Für das renommierteste und bestdotierte deutsche Stipendienprogramm können sich sowohl Kandidaten mit Bachelor als auch berufserfahrene Masterabsolventen aller Fächer bewerben. Erwartet werden akademische Exzellenz, internationale Erfahrungen und Kommunikationsstärke. Die verschiedenen Masterprogramme der Harvard Kennedy School qualifizieren in den Bereichen Ökonomie, Management, Politik und „leadership“ und eröffnen beste Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Bewerbungen für den Studienbeginn im Herbst 2010 sind noch bis zum 1. November 2009 möglich (www.studienstiftung.de/mccloy.html).  

Folgende fünf McCloy-Stipendiaten nehmen zum Herbst 2009 das zweijährige Masterstudium in Harvard auf:  

Johann-Daniel Harnoss schloss sein Betriebswirtschaftsstudium mit einem Diplom der European Business School in Oestrich-Winkel und einem Master der Thunderbird Business School in den USA ab. Er arbeitete als Unternehmensberater, engagierte sich aber auch zu Gunsten der Kinderrechtsorganisation „Save the children“. Er wird sich in Harvard für die Entwicklungszusammenarbeit weiterqualifizieren.  

Manuel J. Hartung besuchte nach Abitur und Zivildienst die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Parallel zu einer erfolgreichen publizistischen Tätigkeit studierte er Geschichte in Bonn und New York. Seit Juli 2007 ist er Chefredakteur des Studentenmagazins „Zeit Campus“.  

Tim Maurer arbeitete im Rahmen des Zivildienstes mit minderjährigen Flüchtlingen in Paris, bevor er ein Bachelorstudium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin aufnahm. Er absolvierte Praktika beim UNHCR, der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen, in Ruanda und Genf, sowie als Carlo- Schmid-Stipendiat bei der UNO in New York.  

Philipp Schrögel studierte nach seinem Zivildienst in der Behindertenarbeit Physik in Erlangen und in Santander, Spanien. Während seines gesamten Studiums war er hochschulpolitisch aktiv, zuletzt als Sprecher des bayernweiten Zusammenschlusses der Studierendenvertretungen. Neben der Promotion im Bereich der Medizinphysik arbeitete er an Studien zur Studiengebührenverwendung, zum Stipendienwesen und zum Teilzeitstudium.

Holger Wilms absolvierte nach Abitur und Zivildienst ein Bachelorstudium „Philosophy, Politics and Economics“ in Oxford, ehe er zum Masterstudium der internationalen Beziehungen nach Bologna und Washington ging. Im Studium sammelte er vielfältige Arbeitserfahrungen in Institutionen der UNO und der EU; danach arbeitete er für zwei Jahre als Berater bei McKinsey.