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Arbeitsgruppe

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Der Komplexität des Gehirns auf der Spur – neue

Techniken für ein besseres Verständnis der

molekularen und zellulären Prozesse

Das Gehirn ist ein hoch dynamisches Organ, das sich zum einen äußerst schnell (in Millise-

kunden) mit der Umgebung auseinandersetzen kann, zum anderen unsere Erfahrungen über

Jahrzehnte hinweg akkumuliert. Diese Plastizität basiert auf einem komplexen Wechselspiel

von Nerven- und Gliazellen. Mithilfe neuer genetischer und mikroskopischer Methoden kön-

nen wir direkt das molekulare und zelluläre Wechselspiel beobachten und manipulieren. Die

neuen Techniken liefern uns faszinierende Einsichten in das komplexeste aller Organe.

In der Arbeitsgruppe wollen wir gemeinsam anhand ausgewählter Beispiele und Publikatio-

nen die wichtigsten und neuesten Fortschritte diskutieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird

auf den Interaktionen der Nervenzellen mit Gliazellen liegen. Letztere gliedern sich in Astro-

zyten, Oligodendrozyten und Mikroglia; sie sind an den verschiedensten Erkrankungen des

Nervensystems wie Schlaganfall, Epilepsie, multipler Sklerose oder Autismus beteiligt.

Prof. Dr. Frank Kirchhoff

Institute of Molecular Virology, Universität des Saarlandes

Dr. Martin Oheim

Brain Physiology Lab, Université Paris Descartes / Frankreich

Studierende der Lebens- und Humanwissenschaften mit Interesse am Nerven-

system, aber auch mit einer Begeisterungsfähigkeit für neue Technologien;

Ingenieure mit großem Interesse an der Biologie sind ebenfalls willkommen.

Akademien

Akademie Olang

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