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Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart

17. bis 19. März 2017

alle interessierten Studierenden,

die bereit sind, sich in die Thematik

einzulesen, insbesondere

Studierende der Geistes-, Sozial- und

Rechtswissenschaften

Jan Lauer

lauer@studienstiftung.de

31

Reinhausen bei Göttingen

Die Bewerbungsfrist für diese

Tagung ist bereits abgelaufen.

Flucht und Vertreibung betreffen verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die

im Rahmen dieser Kurztagung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten

werden sollen: aus historischer, sozialanthropologischer sowie rechtshistorischer und rechts-

wissenschaftlicher Sicht. Jeder dieser drei Perspektiven widmet sich eine Arbeitsgruppe.

Im Rahmen einer historischen Betrachtung rücken die Themen Flucht, Vertreibung, ethni-

sche Säuberung und Genozid im 20. Jahrhundert in den Fokus der Auseinandersetzung.

Die Arbeitsgruppe nimmt dabei nicht nur die Vertreibung von Menschen aus dem eigenen

Land in den Blick, sondern auch das Ankommen in einem neuen Land. Damit wird auch das

Verhalten der aufnehmenden oder nicht-aufnehmenden Staaten zum Thema.

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigt sich aus sozialanthropologischer Perspektive – an-

hand eines vertiefenden Fallbeispiels – mit Flucht, Vertreibung und ethnischer Säuberung im

ehemaligen Jugoslawien, wo Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägung

auf engstem Raum miteinander leben und durch die Kriege der 1990er Jahre vielfach ent-

wurzelt wurden.

Die dritte Arbeitsgruppe nimmt sich des Themas aus rechtshistorischer und rechtswissen-

schaftlicher Sicht an. Gegenstand sind die juristischen Rahmenbedingungen für das Verlas-

sen von Regionen oder Staaten, die Aufnahme durch Staaten, aber auch die Ablehnung von

Geflüchteten. Es soll verdeutlicht werden, dass rechtliche Grundlagen einem permanenten

Wandel unterworfen sind und auf politische, wirtschaftliche sowie soziale Gegebenheiten

reagieren.

Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart

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