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Arbeitsgruppe

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„An ever closer union …“? Fortschritte und Krisen der

europäischen Integration

Die Europäische Union (EU) produziert derzeit viele negative Schlagzeilen: Eurokrise,

Flüchtlingskrise und Brexit sind nur einige davon. Das bereits 1957 im Gründungsvertrag

der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft formulierte Ziel, zu einem „immer engeren Zu-

sammenschluss der europäischen Völker“ zu gelangen, wird zunehmend von verschiedenen

Seiten infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund will sich die Arbeitsgruppe mit den Motiven,

Zielen und Strukturen des nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzenden europäischen Inte-

grationsprozesses befassen, die bislang erreichten Fortschritte und ungelösten Probleme

diskutieren und somit den Blick für die derzeitige Lage der EU und ihre Zukunftsaussichten

schärfen.

Zu den Themen, die behandelt werden, zählen unter anderem die Rolle nationaler Interes-

sen im Einigungsprozess, die Erweiterungsprozesse der EU beziehungsweise die Frage

nach den Grenzen Europas, die Schwierigkeiten bei der Gestaltung einer gemeinsamen

europäischen Außen- und Sicherheitspolitik, die Chancen und Defizite der europäischen

Öffentlichkeitsarbeit zur Schaffung einer europäischen Identität sowie die divergierenden

Ansichten über die Finalität Europas.

Prof. Dr. Gabriele Clemens

Jean Monnet Lehrstuhl für Europäische Integrationsgeschichte und Europastudien,

Historisches Seminar, Universität Hamburg

Andreas Bestfleisch

Historisches Seminar, Universität Hamburg

Studierende aller Fächer

Akademien

ab dem 4. Semester und Doktoranden

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22. bis 30. August 2017

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