Studienstiftung Jahresbericht 2012 - page 95

Max Weber-Programm Bayern
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telt, der bei Siemens in München im Bereich der Elektromobilität
forscht. Zusammen mit 13 anderen Stipendiaten durften wir die-
sen an seinem Arbeitsplatz besuchen. Ich bin mir ziemlich sicher,
dass die Exkursion nicht nur für mich ein sehr spannendes Erleb-
nis war! –
Florian Walter, Informatik, TU München
Wir haben auch einige Mentoren gefragt, wie sie ihr Amt erleben und
was sie dazu motiviert:
Prof. Dr. Dr. Elisabeth Zwick, LMU München:
Die Studenten un-
terstützen sich gegenseitig, sowohl fachlich als auch privat, und
treffen sich auch außerhalb unserer Gruppenrunden. Fragen an
mich waren bisher eher solche zu einem Fachwechsel, zu Zweifeln
an der Studienwahl und sehr oft zur allgemeinen Lebensführung.
Die Offenheit, Herzlichkeit und Natürlichkeit der Stipendiaten
finde ich sehr erfrischend!
PD Dr. Sven Ehrich, TU München:
Das Max Weber-Team ist auf
mich zugekommen – ich war zunächst überrascht, weil ich nicht
hauptberuflich an der Universität tätig bin, sondern in der Indus-
trie im Unternehmen Giesecke & Devrient. Aber ich habe zuge-
sagt, das Mentorenamt zunächst für ein Jahr anzunehmen und
auszuprobieren, ob es zeitlich passt. Das tut es, macht Spaß und
bringt auch mir selbst etwas. Interessant ist für die Stipendiaten
an meinem Beruf, dass ich zwar mit einer fachlichen Qualifikati-
on begonnen habe, jetzt aber als Projektleiter tätig bin – eine Füh-
rungsaufgabe, die man nicht studieren kann, sondern in die man
im Laufe seines Berufslebens hineinwächst.
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau:
Mich motiviert zu
dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zum einen ein Gefühl der Verpflich-
tung, da ich selbst von der Förderung durch die Studienstiftung pro-
fitiert habe. Zum anderen komme ich auf diese Weise intensiver mit
Studierenden ins Gespräch. So bleibe ich selbst am Puls der Zeit: Was
bewegt Studierende, wie wird heute gedacht? Es ist mir sehr wichtig,
diesen unmittelbaren Bezug nicht zu verlieren.
Sehr erfrischend
Bringt auch mir
selbst etwas
Am Puls der Zeit
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