Studienstiftung Jahresbericht 2012 - page 94

Max Weber-Programm Bayern
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STIPENDIATEN UND MENTOREN BERICHTEN
Im Fokus: Das Mentorenprogramm
Die Stipendiaten im Max Weber-Programm haben die Möglichkeit,
einen fachnahen Mentor als Ansprechpartner zu wählen. Über 100
Hochschuldozentinnen und -dozenten haben sich zu diesem Ehren-
amt bereit erklärt. Die Mentoren versammeln an ihrem Hochschulort
eine Gruppe Studierender verwandter Fächer um sich und fördern
damit den fachlichen Austausch. Hier sind einige Erfahrungsberichte:
Ein weiterer schöner und wichtiger Aspekt der Förderung ist für
mich das Mentorenprogramm. Ich bin sehr zufrieden und glück-
lich mit der Wahl meines Mentors, Dr. Ehrich, und den anderen
Mitgliedern meiner Mentorengruppe. An einem Vorstellungs-
abend in der TU München hatte ich die Gelegenheit, alle kennen-
zulernen und meine eigenen Wünsche und Vorstellungen einzu-
bringen. Ich finde es sehr beruhigend zu wissen, dass man Kontakt
zu anderen Studenten seiner Fachrichtung hat, die bereits länger
studieren und von deren Erfahrungen man profitieren kann. –
Hannah Schrenk, Mathematik/Biologie, LMU München
Die Aufnahme in das MaxWeber-Programm eröffnete mir eine sehr
gute Möglichkeit tiefer gehende Bezüge zu meinem Fach zu finden,
wozu vor allen Dingen die Mentorengruppe beitrug. Höhepunkt des
bisherigen Programms war die Fahrt zur Körperwelten-Ausstellung
nach Ludwigsburg. Dorthin begleitete uns nicht nur unser Mentor
Dr. Buttmann, sondern auch der Chefarzt der Kardiologie des Juli-
usspitals, der die Führung durch die Ausstellung übernahm. Der Be-
such dieser Ausstellung löste eine engagierte Diskussion über Ethik
in der Medizin und den Umgang mit dem Tod im Arztberuf aus,
Überlegungen, die im Verlauf meines bisherigen Studiums nicht di-
rekt thematisiert worden waren. Ich empfinde die Zugehörigkeit zu
dieser Mentorengruppe als wesentliche Bereicherung meines Studi-
ums. –
Carmina Teresa Fuß, Medizin, Universität Würzburg
Im zurückliegenden Jahr habe ich nicht nur an einer Veranstal-
tung des Max Weber-Programms teilgenommen, sondern auch
selbst eine Aktivität am Hochschulort organisiert. Prof. Knoll,
mein Mentor, hat mir hierfür den Kontakt zu einem Prof. vermit-
Von Erfahrungen
profitieren
Bezüge zu
meinem Fach
Kontakt
vermittelt
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