Studienstiftung Jahresbericht 2012 - page 9

Verabschiedung von Gerhard Teufel
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„AUFZUBRECHEN, WOHIN ER WILL“ - VERABSCHIEDUNG VON
GERHARD TEUFEL
2012 endete die 17-jährige Amtszeit des Generalsekretärs der Stu-
dienstiftung Dr. Gerhard Teufel. Am 6. Dezember wurde er im
Arp Museum Bahnhof Rolandseck offiziell verabschiedet. Unter
den Gästen waren neben der Staatssekretärin im Bundesministe-
rium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, dem
Präsidenten der Studienstiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard
Zimmermann, und der Nachfolgerin von Gerhard Teufel, Dr.
Annette Julius, Mitglieder des Vorstands und des Kuratoriums
der Studienstiftung sowie Vertreter des Alumnivereins, des Ver-
eins der Freunde und Förderer und von Partnerorganisationen
und Stiftungen. Ebenso waren Wegbegleiter von Gerhard Teufel
gekommen: Prof. Dr. Helmut Altner und Prof. Dr. Dr. Gerhard
Roth, die beiden Präsidenten während seiner Amtszeit, sowie ehe-
malige und aktuelle Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle.
Für seine Verabschiedung hatte Gerhard Teufel einen Wunsch:
dass Hölderlin erklingen möge, da dieser ganz entscheidend für
ihn war und eng mit seiner Zeit in der Studienstiftung verbunden.
Ihn fasziniert dieser, wie er sagt „Tübinger Held“, der bedingungs-
los lebte und liebte. Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung
wurden die Lieblingsgedichte von Gerhard Teufel in einer eige-
nen Variation von vier Schauspiel- und Tanzstudierenden dar-
geboten. Charles Morillon, Schauspielstudent aus Bochum und
aus dem ersten Jahrgang der Schauspielstipendiaten, trug die Ge-
dichte vor, während die Tänzer Alma Toaspern, David Bauer und
Richard Oberscheven von Hochschulen in Brüssel und Frankfurt
die Worte in den Tanz übersetzten. Die Lesung und der Tanz wur-
den mit Musik von Jan Paul Werge begleitet, die eigens für die-
sen Abend zusammengestellt worden war. Das letzte vorgetragene
Gedicht endete mit der Zeile „Aufzubrechen, wohin er will“ – ein
schöner Auftakt für die Verabschiedung.
Während des festlichen Essens, das sich an die Aufführung imMu-
seum anschloss, wurden sieben kurzweilige und sehr persönliche
Laudationes auf Gerhard Teufel und seine Verdienste gehalten:
von Cornelia Quennet-Thielen, Reinhard Zimmermann, Helmut
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