Studienstiftung Jahresbericht 2012 - page 85

den; Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler he-
ben diesen Aspekt sogar zu über 60% positiv hervor. Etwa einem
Fünftel der Befragten vermittelt das Gespräch darüber hinaus hilf-
reiche Kontakte.
Die in der Satzung der Studienstiftung von den Stipendiatinnen
und Stipendiaten geforderten besonderen Leistungen im Dienst
der Allgemeinheit werden in der iFQ-Studie seit 2011 über eine
strukturierte Abfrage quantifiziert. Das soziale Engagement für
andere (z.B. Nachhilfe, Betreuung) steht an erster Stelle: 25% der
Befragten geben an, ein Amt in diesem Bereich inne zu haben;
weitere 38% bringen sich aktiv ein, ohne ein Amt zu bekleiden.
Sportliche Aktivitäten (z.B. Spielpraxis, Vereinsarbeit) nehmen
den zweiten Rang ein: unter den Befragten haben 14% ein Amt,
56% sind aktiv ohne besondere Funktion. An dritter Stelle steht
die Kultur (z.B. Musik, Literatur): 14% engagieren sich in diesem
Bereich, 33% geben eine aktive Teilnahme ohne Amt an.
Für die Promotionsförderung der Studienstiftung ist die Teilnah-
me am Promovierendenpanel nicht nur eine Chance, Kategorien
und Zufriedenheit der Geförderten zu erfassen. Die Untersuchung
ist Grundlage für die Weiterentwicklung von Förderangebot und
Verfahrensabläufen. Die Anlage der Studie als Längsschnitt er-
möglicht, Veränderungen in der Zusammensetzung der Stipen-
diatenschaft, in der Wahrnehmung des Angebots und bei den
Anforderungen für eine erfolgreiche Karriere aufzuspüren und
darauf zu reagieren.
Gesellschaftliches
Engagement
Promotionsförderung
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1...,75,76,77,78,79,80,81,82,83,84 86,87,88,89,90,91,92,93,94,95,...220
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