Studienstiftung Jahresbericht 2012 - page 10

Verabschiedung von Gerhard Teufel
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Altner, Gerhard Roth, der Generalsekretärin des DAAD Dr. Doro-
thea Rüland, der Vorsitzenden des Kuratoriums der Studienstiftung
Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte sowie Annette Julius. Besonders ge-
würdigt wurden der Wandel und die Veränderungen der Studien-
stiftung während Herrn Teufels Amtszeit: die Einführung der För-
derung von Studierenden an Fachhochschulen, der Aufwuchs von
rund 5.000 auf über 10.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten,
das Chancenprogramm der Studienstiftung sowie die Sonderpro-
gramme, die er mit Partnern entwickelt hat.
In seiner Rede betonte Reinhard Zimmermann, dass Gerhard Teu-
fel die Studienstiftung durch sein langjähriges Wirken erheblich
vorangebracht und durch seine Persönlichkeit, seinen Charme,
seine Spontaneität und seine Gelassenheit geprägt habe. „Ich habe
lieber mit Menschen als mit Akten zu tun“ und „Ein tolles Stu-
dium muss aus Studieren und Flanieren bestehen“, zitierte er aus
Interviews, die Herr Teufel in den letzten Jahren gegeben hatte.
Cornelia Quennet-Thielen hob hervor, dass Gerhard Teufel „mit
hohem persönlichen Einsatz, Mut und einer nicht zu unterschät-
zenden Risikobereitschaft die Studienstiftung gegen starke behar-
rende Kräfte auf den Weg der Modernisierung geführt“ habe; er
sei seinem Credo treu geblieben, „wonach Eliten sich nicht durch
elitäres Gehabe auszeichnen, sondern durch vorbildliche Leistung
und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen“. In diesem
Sinne sei die Studienstiftung das „Flaggschiff der Begabtenförde-
rung“ und ein „echtes Gütesiegel vieler herausragender Akademi-
kerinnen und Akademiker“.
Den Abend beschloss Gerhard Teufel mit einem Zitat Hermann
Hesses, seinem anderen Lieblingsdichter: „Wohlan denn, Herz,
nimm Abschied und gesunde“.
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