© Johannes Haas/Studienstiftung

Musik

Die Leitungen der staatlichen Musikhochschulen in Deutschland haben die Möglichkeit, nach einer internen Vorauswahl ihre besten Studierenden für die Förderung der Studienstiftung vorzuschlagen. Die von den Hochschulen nominierten Bewerberinnen und Bewerber werden zu einer speziellen Auswahl eingeladen, in der sie sich einer unabhängigen Fachkommission stellen, die über die Aufnahme in die Förderung entscheidet. Bei der Auswahl spielen neben der künstlerischen Begabung, die in einem Vorspiel bzw. Vorsingen geprüft wird, auch die Gesamtpersönlichkeit der Bewerberin oder des Bewerbers eine Rolle.

Pro Jahr werden rund 120 junge Musikerinnen und Musiker für die Förderung der Studienstiftung vorgeschlagen. Für alle Bewerberinnen und Bewerber findet einmal pro Jahr ein Auswahlseminar an einer deutschen Musikhochschule statt.

Vorschlag und Vorauswahl

Vorschlagsberechtigt für die Musikerauswahl der Studienstiftung sind ausschließlich die Leitungen der staatlichen Musikhochschulen in Deutschland. Dem Vorschlag geht eine hochschulinterne Auswahl voraus, die von den Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten der Studienstiftung vor Ort organisiert wird. Die hochschulinterne Vorauswahl besteht aus dem Vorspiel/Vorsingen zur Beurteilung der künstlerischen Fähigkeiten und einem kurzen Gespräch mit der Kandidatin oder dem Kandidaten. Beide Teile – das Vorspiel bzw. das Vorsingen und das Gespräch – sind für die Vorschlagsentscheidung maßgeblich. Hochschulen können abhängig von der Anzahl ihrer Musikstudierenden drei bis acht Studierende vorschlagen (4 ab 250, 5 ab 500, 6 ab 750, 7 ab 1000, 8 ab 1250 Studierenden). Studierende der Kompositionsklassen können zusätzlich zu den genannten Maximalzahlen vorgeschlagen werden (Partituren von zwei Werken sind zusammen mit dem Vorschlag einzureichen).

Auswahlverfahren

Alle Vorgeschlagenen werden zur Bundesauswahl eingeladen, die im Frühjahr jedes Jahres an einer Musikhochschule in Deutschland stattfindet. Eine unabhängige Auswahlkommission entscheidet auf der Basis eines Vorspiels/Vorsingens und eines Gesprächs über die Aufnahme.

Für Schulmusikerinnen und Schulmusiker gibt es innerhalb der Musikerauswahl ebenso wie für Musikpädagoginnen und Musikpädagogen ein eigenes Verfahren; sie konkurrieren also nicht mit den Studierenden in der künstlerischen Ausbildung (vgl. unten, weitere Informationen).

Kontakt

Programmleiter

Dr. Marcus Chr. Lippe
Telefon: +49 (0)30 203 70-440
E-Mail: lippe(at)studienstiftung(dot)de

Sekretariat

Katrin Seibt
Telefon: +49 (0)30 203 70-502
E-Mail: geisthardt(at)studienstiftung(dot)de

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie im Dokument „Das Auswahlverfahren für Studierende an Musikhochschulen“ (PDF, 0.1 MB).

Stipendiatenkonzerte

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Komponistenresidenz

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