Ideelle Förderung

Die Studienstiftung fördert den wissenschaftlichen Austausch der Promovierenden untereinander sowie mit Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftlern, bietet Beratung und ein breites Bildungsprogramm.

Individuelle Beratung und Vernetzung

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten werden von einer Referentin oder einem Referenten in der Geschäftsstelle und von einer Vertrauensdozentin oder einem Vertrauensdozenten an ihrem Hochschulort begleitet, die ihre fachliche und persönliche Entwicklung mitverfolgen und insbesondere zu Fragen des Stipendiums, der Promotion oder der Berufsplanung beraten. Die Studienstiftung fördert zudem den Austausch ihrer Stipendiatinnen und Stipendiaten untereinander, an den einzelnen Hochschulorten ebenso wie bei überregionalen Veranstaltungen und Aktivitäten.

Spezifische Veranstaltungsangebote für Promovierende

  • Promovierenden-Foren, die in drei fachlichen Untergruppen tagen (Gesellschaft, Kultur, Natur), bieten einen geschützten Raum, um Fragen der eigenen Forschungsarbeit und des Promotionsprozesses zu diskutieren. Sie schaffen Gelegenheiten für die Vernetzung der Promovierenden über die einzelnen Disziplinen hinweg und unabhängig vom zeitlichen Fortschritt des Dissertationsprojekts. Sie bieten zudem Möglichkeiten für Gespräche mit den Referentinnen und Referenten der Geschäftsstelle wie für den wissenschaftlichen Dialog mit ausgewiesenen Gastdozentinnen und -dozenten. Hinzu kommen Workshops zu Fördermöglichkeiten und Karrierewegen in und außerhalb der Wissenschaft.
  • Kompetenzworkshops für Promovierende vermitteln Schlüsselqualifikationen in relevanten Bereichen wie etwa Karriereplanung, Kommunikation und Konfliktmanagement und bereiten auf den akademischen wie außerakademischen Arbeitsmarkt vor. Einer der Workshops richtet sich dabei ausschließlich an promovierende Frauen.
  • Einstiegsworkshops in die Promotion zielen darauf ab, den Einstieg in das Doktorat zu erleichtern. Es werden Fragen rund um die Organisation der Promotionsphase sowie der akademischen Karriere aufgegriffen. Daneben bietet sich den Promovierenden die Gelegenheit, sich mit erfahrenen Personen aus Forschung und Wissenschaftsmanagement zur Praxis im akademischen Betrieb auszutauschen.
  • Schreibretreats widmen sich gezielt Fragen des Schreibens an der Dissertation und unterstützen das erfolgreiche Fortkommen der geförderten Promotionsprojekte. Fernab vom akademischen Alltagsbetrieb bieten sich den Teilnehmenden Freiräume, sich der Verschriftlichung der eigenen Forschungsergebnisse zu widmen. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern sowie Forschenden Schreibstrategien für wissenschaftliche Texte vermittelt, Prozesse und Hürden beim Schreiben reflektiert sowie weitergehend Fragen des Publikations- und Antragswesens adressiert.
  • Workshops zum Thema Wissenschaftskommunikation ermöglichen, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie Erkenntnisprozesse aufzubauen und zu erweitern. Zudem bietet sich Geförderten die Möglichkeit, sich in fachlich bzw. thematisch einschlägigen Kohorten zu vernetzen und auch im Nachgang der Veranstaltungen an gemeinsamen Projekten der Wissenschaftskommunikation zu arbeiten.
  • Eine Promovierenden-Akademie bietet die Gelegenheit, sich in interdisziplinären Arbeitsgruppen zu fachlichen oder methodischen Themen auszutauschen. Diverse promotionsbezogene Workshops und Vorträge ergänzen das Programm.
  • In selbstorganisierten Forschungskolloquien können die Geförderten gemeinsam Themenkomplexe an disziplinären Schnittstellen ergründen und einschlägige externe Dozierende einladen.
  • Alle neu in die Förderung aufgenommenen Promovierenden werden zudem zu digitalen Begrüßungsveranstaltungen eingeladen, bei denen es um ein erstes Kennenlernen untereinander sowie mit der Geschäftsstelle geht und bei denen konkrete administrative Fragen zur Förderung, aber auch Grundsatzthemen rund um die Institution Studienstiftung thematisiert werden.

Weiteres ideelles Programm der Studienstiftung

Darüber hinaus steht Promovierenden das gesamte ideelle Programm der Studienstiftung offen: bspw. Akademien, Sprachkurse, Kurztagungen und Seminare zur beruflichen Orientierung, von Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst geplante Veranstaltungen ebenso wie Angebote des Alumni-Netzwerks.