Förderkonzept

Die Studienstiftung fördert Promovierende unterschiedlicher fachlicher und persönlicher Hintergründe. Ziel ist es, die Promotionsstipendiat:innen bestmöglich darin zu unterstützen, ihre Talente zu entfalten und für die Allgemeinheit einzusetzen.

Die Studienstiftung fördert Promovierende unterschiedlicher fachlicher und persönlicher Hintergründe. Sie sind vereint in ihrem besonderen wissenschaftlichen Leistungsvermögen, in ihrer über die eigene Disziplin und Lebenswelt hinaus reichenden Neugier sowie in ihrem ausgeprägten gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein. Ziel der Förderung ist es, die Promotionsstipendiat:innen bestmöglich darin zu unterstützen, diese Talente weiter zu entfalten und für die Allgemeinheit einzusetzen – sei es im Rahmen einer weiteren akademischen Laufbahn oder in vielfältigen anderen beruflichen wie persönlichen Kontexten.

Dotiert ist das Stipendium ab Oktober 2023 mit 1.450 Euro pro Monat zuzüglich einer Forschungskostenpauschale von 100 Euro (1.550 Euro). Die finanzielle Sicherheit, die das Stipendium ab Oktober 2023 für den Zeitraum von drei Jahren mit der Option auf eine sechsmonatige Verlängerung bietet, ermöglicht den Promovierenden wertvolle Freiräume – etwa bei der Wahl von Thema und Betreuung des Dissertationsprojekts, beim Zeitbudget, sowie bei der individuellen Ausgestaltung des Forschungs- und Arbeitsprozesses. Darüber hinaus können promotionsrelevante Auslandsaufenthalte gefördert werden. Stipendiat:innen mit Kindern werden durch zusätzliche Mittel unterstützt und können – ebenso wie Stipendiat:innen in der Pflege von Angehörigen oder mit einer chronischen Erkrankung – bis zu 12 Monate zusätzliche Förderung beantragen. 

Zusätzlich kann das Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich Forschung und Lehre kombiniert und so wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung gesammelt werden. Stipendiat:innen an bayerischen Hochschulen haben über das in Kooperation mit dem Freistaat Bayern durchgeführte Marianne-Plehn-Programm die Möglichkeit, eine solche Viertelstelle unabhängig von den Mitteln des jeweiligen Fachbereichs selbst einzuwerben.

Ein differenziertes Auswahlverfahren und eine individuelle Begleitung stellen sicher, dass hochwertige Dissertationsprojekte unter angemessenen und klaren Rahmenbedingungen entstehen. Zu den strukturierenden Elementen nach Aufnahme in die Förderung gehören

  • regelmäßige Berichtspflichten,
  • eine individuelle Betreuung durch Vertrauensdozent:innen sowie Referent:innen,
  • ideelle Programmangebote, zur wissenschaftlichen wie persönlichen Weiterentwicklung und Vernetzung.

Auf diese Weise entstehen weit überdurchschnittlich bewertete Arbeiten in klar überschaubaren Zeiträumen. Dabei sind  die ehemaligen Geförderten innerhalb wie außerhalb der Wissenschaft hoch anschlussfähig, wie, die Absolvent:innenstudie zur Promotionsförderung der Studienstiftung von 2016 und die Ergebnisse der  NACAP-Studie des DZHW zeigen.

Die Angebote der ideellen Förderung bieten den Promovierenden

  • Möglichkeiten zur fachwissenschaftlichen Vertiefung,
  • eröffnen differenzierte Einblicke in Themen wie Methodiken anderer Fächerkulturen,
  • schulen ein breites wissenschaftliches Urteilsvermögen,
  • und regen zu übergeordneten Reflexionsprozessen an, die forschungs- und / oder gesellschaftsrelevante Herausforderungen über disziplinäre Grenzen hinaus betreffen.

Hinzu kommen Qualifizierungsangebotezum Ausbau persönlicher und akademischer Kompetenzen, welche die Promovierenden in ihren aktuellen sowie künftigen Verantwortlichkeiten bestmöglich fördern sollen.

Die intensiven Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten im Rahmen des ideellen Angebots binden die Stipendiat:innen nicht zuletzt in eine wertschätzende und unterstützende Gemeinschaft ein. Aktuell und ehemals Geförderte sowie ehren- und hauptamtlich tätige Ansprechpersonen begleiten sie bei den vielschichtigen Herausforderungen der Promotionsphase sowie auf dem Weg darüber hinaus.

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