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Rite et Rhizome: Musikakademie lädt zu Konzerten in Toblach und München ein

Rund 220 aktuelle und ehemalige Geförderte der Studienstiftung bringen im August ein außergewöhnliches Konzertprogramm auf die Bühne. Unter dem Titel „Rite et Rhizome. Von den Wurzeln des Glaubens“ erklingen Werke von Lili Boulanger, Felix Mendelssohn Bartholdy, Igor Strawinsky und Olivier Messiaen.
Was verbindet religiöse Traditionen, persönliche Glaubenserfahrungen und kulturelle Identität? Dieser Frage widmet sich die Musikakademie der Studienstiftung in ihrem diesjährigen Konzertprogramm. Während einer zwölftägigen Akademie in Brixen erarbeiten rund 220 Musiker:innen gemeinsam vier geistliche Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. Unter dem Motto „Rite et Rhizome. Von den Wurzeln des Glaubens“ entsteht ein musikalisches Geflecht aus unterschiedlichen religiösen Prägungen und Perspektiven.
Lili Boulanger und Olivier Messiaen bringen in ihren Kompositionen ihr katholisches Glaubensverständnis zum Ausdruck. Felix Mendelssohn Bartholdys „Reformationssinfonie“ macht Verbindungslinien und Spannungen zwischen christlicher und jüdischer Identität hörbar. Igor Strawinskys „Mass“ verbindet die katholische Liturgie mit der Perspektive eines russisch-orthodox geprägten Komponisten im Exil.
Gemeinsam mit renommierten Solist:innen präsentieren Chor und Orchester der Musikakademie das Programm in zwei öffentlichen Konzerten: am 1. August 2026 in Toblach und am 2. August 2026 in München.
Das Programm
- Lili Boulanger: Psaume 24 – La Terre appartient à l’Éternel
- Felix Mendelssohn Bartholdy: 5. Sinfonie „Reformationssinfonie“ op. 107
- Igor Strawinsky: Mass
- Olivier Messiaen: L’Ascension. Quatre méditations symphoniques
Konzerttermine
Samstag, 1. August 2026, 18 Uhr
Gustav-Mahler-Saal, Toblach/Südtirol
Im Rahmen der Gustav Mahler Musikwochen
Tickets über das Kulturzentrum Toblach
Sonntag, 2. August 2026, 19 Uhr
Großer Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München
Einführungsvortrag mit Teilnehmenden: 18 Uhr
Tickets über Eventim
Weitere Informationen zum Programm und zu den beteiligten Künstler:innen finden Sie in unserer Pressemitteilung und auf der Website der Musikakademie.


