Aktuelles

11/11/2022

Promovierendenforum „Kulturen des Entscheidens“

Von Literaturwissenschaft über Jura und Soziologie bis zur Chemie: Promovierende aus der Promotionsförderung der Studienstiftung während ihres Science Slams in Köln.

Das Promovierendenforum ist ein Kernelement der ideellen Promotionsförderung der Studienstiftung: Promovierende aller Fachgebiete, aus den Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften, berichten über ihre Forschungsprojekte und treten in den methodenübergreifenden Austausch. In diesem Jahr gingen erstmalig Doktorand:innen beim Promovierenden-Science Slam an den Start.

Ende Oktober trafen sich erstmalig seit Beginn der Pandemie rund 140 Promovierende aller Disziplinen zum Promovierendenforum „Kulturen des Entscheidens“ in Köln.

Wege in Wissenschaft und Beruf aufzeigen

Eine Besonderheit der Großen Promovierendenforen der Studienstiftung sind Workshops, die den weiteren Karriereverlauf in den Blick nehmen und die Geförderten mit Fördermittelgebern, Stiftungen und weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft an einen Tisch bringen. So waren in diesem Jahr neben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Volkswagenstiftung etwa das Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen (BFIO) und die Agentur freischreiben dabei. Überdies boten Alumnae und Alumni Workshops zur PostDoc-Phase an. Erstmalig haben auch Promovierende selbst Workshops eingebracht, darunter phdscicom, ein neugegründeter Arbeitskreis, der Wissenschaftskommunikation in der Promotionsphase niedrigschwellig möglich machen will.

Für Jubel und viel Begeisterung sorgte der erste Science Slam der Studienstiftung. Acht Teilnehmer:innen gingen an den Start. Von der Literaturwissenschaft über Jura und Soziologie bis zur Chemie waren alle Sektionen vertreten. Unter Standing Ovations wurden zwei Sieger gekürt: der Chemiker Arne Nisters, der in seinem gewitzten Slam den Beitrag der Katalytik, zur Lösung der Energiekrise vermittels Bodybuilder-Katzen verdeutlichte, und der Jurist Bodo Pfündl, dessen rasend schneller Beitrag die Zuhörer:innen in die Tiefen des deutschen  Insolvenzrechts abtauchen ließ. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet vom Literaturwissenschaftler, Promotionsstipendiaten und Musiker Ezé Nikiema.

Neben viel Zeit für Keynotes, eigene Vorträge und Diskussion hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, die zuständigen Referentinnen und Referenten der Studienstiftung kennenzulernen. Auch die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter der Promovierenden, die die Studienstiftung in der Promovierendeninitiative aller Förderwerke repräsentieren, konnte bei dieser Gelegenheit in Präsenz stattfinden.

Weitere Informationen: