Aktuelles

13/07/2017

Promotionsförderung: Ab September 2017 Zuschüsse zur Krankenversicherung der Stipendiatinnen und Stipendiaten

Ab dem 1. September kann die Studienstiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung mit Zuschüssen zur Krankenversicherung weiter finanziell unterstützen.

Möglich wird dies durch eine Anfang Juli beschlossene Änderung der Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Begabtenförderungswerke.

Dem Beschluss ging eine Befragung unter Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung der Studienstiftung im Sommer 2016 voraus, in der Informationen zur Krankenversicherung der Promotionsstipendiat(inn)en erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigten etwa, dass mehr als die Hälfte der Stipendiatinnen und Stipendiaten Krankenkassenbeiträge von mehr als 150 Euro im Monat leisten müssen. Besonders hohe Beiträge müssen diejenigen zahlen, die sich in den gesetzlichen Krankenkassen freiwillig versichern lassen.

Die Studienstiftung kann nun Promovierenden ohne Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung (etwa über eine Viertelstelle in Forschung und Lehre) einen Krankenkassenzuschuss in Höhe von 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten gewähren; der maximale Beitrag liegt bei 100 Euro im Monat.

Nach der Erhöhung des monatlichen Promotionsstipendiums auf monatlich 1.450 Euro im Herbst 2016 wird mit dem weiteren finanziellen Zuschuss die Attraktivität des Promotionsstipendiums zusätzlich erhöht sowie die Freiräume der Stipendiatinnen und Stipendiaten, ihre Promotion individuell und selbstständig zu gestalten, gestärkt.

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Jahresbericht

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Absolventenstudie

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Stipendiatenporträt

Jana Sussmann möchte Journalistin werden. Nebenher engagiert sie sich für Menschen, die an multipler Sklerose erkrankt sind ‒ und macht Leistungssport.» Mehr erfahren