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Musikerresidenz auf Hiddensee mit “trio marin.“ ins sechste Jahr gestartet

Das Holzbläsertrio „trio marin.“ © Nadine Kremer

Bei der jüngsten Musikerresidenz auf Hiddensee, die am 5. Mai zu Ende ging, war das „trio marin.“ zu Gast auf der Ostseeinsel.

Die einwöchige Residenz auf Hiddensee ist eine Kooperation mit dem dortigen Gerhart-Hauptmann-Haus. Im noch im Originalzustand erhaltenen Sommerhaus des Dramatikers fand auch das bis auf den letzten Stuhl besuchte Abschlusskonzert des „trio marin.“ statt.

Das Holzbläsertrio mit ihrer namensgebenden Vorliebe zu maritim-gestreifter Kleidung fand sich nach ihrer gemeinsamen Zeit beim renommierten Bundesjugendorchester bereits im vergangenen Jahr zusammen. Es besteht aus der Stipendiatin Anna Ernst (Fagott), dem Stipendiaten Lennart Höger (Oboe) und dem Klarinettisten Julius Engelbach.

Auf Hiddensee arbeiteten sie an einer Erweiterung ihres Repertoires und präsentierten zum Abschluss der einwöchigen Ensembleresidenz ein vielfältiges Programm mit einigen reizvollen Kompositionen für Holzbläsertrio, in dem die vier Stücke der Petite Pâtisserie des zeitgenössischen Komponisten Jacques Leclair (*1959) als gleichsam kulinarische Delikatessen von der Tarte aux Pommes bis hin zum Bienenstich in das Programm eingestreut wurden.

Über die Musikerresidenz

Für die Sänger und Instrumentalisten der Musikerförderung bietet die Studienstiftung seit Frühjahr 2014 einwöchige Residenzen auf Hiddensee. In Kooperation mit dem dortigen Gerhart-Hauptmann-Haus geben die zweimal jährlich durchgeführten Musikerresidenzen kleineren kammermusikalischen Ensembles (Klassik/Jazz/Pop) die Gelegenheit einer konzentrierten Probenwoche in der Abgeschiedenheit der Ostseeinsel.

Das erarbeitete Programm wird in einem öffentlichen Abschlusskonzert dargeboten. 2019 finden bereits die elfte und zwölfte Musikerresidenz mit Arbeitswoche und Konzerten jeweils im Frühjahr und Herbst statt.

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