Aktuelles

02/05/2008

Mit winzigen Schläuchen zum Erfolg:

Studienstiftlerin erhält Forschungsförderung des ERC


Bonn, 2. Mai 2008. Eigentlich wollte Petra Dittrich künstliche Zellen mit einem am Leibniz-Institut konstruierten Chip herstellen. Doch weil der Druck zu gering war, spuckte der Chip stattdessen kleine Schläuche aus mit einem Durchmesser von nur drei Mikrometern. Die junge Forscherin erkannte rasch das Potenzial der Mikroschläuche: Damit können „Zuleitungen“ zu lebenden Zellen in der Petrischale konstruiert werden. Da die Schläuche nicht nur mit Wasser, sondern mit beliebigen Lösungen gefüllt werden können, eignen sich die Gebilde auch als Mikroreaktoren. Zur Freude über die Entdeckung kommt jetzt noch der Jubel über 2 Millionen Euro Forschungsförderung des European Research Council (ERC). Die 33-jährige Studienstiftlerin arbeitet seit 2004 am Dortmunder ISAS, dem „Institute for Analytical Sciences“ der Leibniz-Gemeinschaft.

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