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10/12/2015

Leibniz-Preise 2016: Fünf Alumni der Studienstiftung ausgezeichnet

Am 10. Dezember 2015 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Preisträgerinnen und Preisträger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2016 bekanntgegeben. Unter den zehn Ausgezeichneten sind fünf Alumni der Studienstiftung:

Der Biochemiker Frank Bradke (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, DZNE Bonn) erhält den Preis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der regenerativen Neurobiologie.

Daniel Cremers, TU München, gilt "als einer der weltweit führenden Forscher in der Bildverarbeitung und Mustererkennung", wie es in der Begründung der DFG heißt.

Dag Nikolaus Hasse ist Vertrauensdozent der Studienstiftung an der Universität Würzburg, wo er am Institut für Philosophie forscht. Mit dem Leibniz-Preis 2016 würdigt die DFG die neuen "Einblicke, in die Anfänge des modernen Europa".

Der Jurist und Leibniz-Preisträger Christoph Möllers, Humboldt-Universität zu Berlin, hat sich mit seinen Beiträgen zum Verfassungsrecht sowohl in der Forschung als auch als "public intellectual" in Deutschland einen Namen gemacht.

Mit Peter Scholze ehrt die DFG den jüngsten Wissenschaftler in der 30-jährigen Geschichte des Leibniz-Preises. Der Mathematiker von der Universität Bonn gilt als "Ausnahmetalent", dem es bereits früh gelang grundlegende Fragen in der arithmetischen und algebraischen Geometrie zu beantworten.

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis gilt als der wichtigste deutsche Forschungspreis und ist mit je 2,5 Millionen Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016 wurden aus insgesamt 120 Vorschlägen ausgewählt.