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Aktuelles

11/02/2026

Jahrestagung 2026 der Studienstiftung

Rund 240 Vertrauensdozent:innen der Studienstiftung sind vom 6. bis 8. Februar 2026 zu ihrer 75. Jahrestagung in Bonn zusammengekommen, um über die stipendiatischen Anträge auf Weiterförderung zu beraten und sich mit dem Vorstand der Studienstiftung sowie Mitgliedern der Geschäftsstelle auszutauschen.

Die Vertrauensdozent:innen berieten von Freitagabend bis Samstagmittag in 14 Arbeitsgruppen über die etwas mehr als 200 Anträge auf Weiterförderung, die im Vorfeld als Besprechungsfälle eingestuft worden waren. Zusätzlich tagte eine Arbeitsgruppe digital und ermöglichte somit acht Vertrauensdozent:innen, die nicht nach Bonn anreisen konnten, ihre Expertise in die Beratungen einzubringen.

Beim Eröffnungsplenum der Jahrestagung am Freitagabend hob der Präsident der Studienstiftung, Professor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, das Engagement der Vertrauensdozent:innen im zurückliegenden Jubiläumsjahr hervor: Diese hätten mit viel Einsatz die von Geförderten organisierten Jubiläumsveranstaltungen an ihren Hochschulorten unterstützt und die Studienstiftung sichtbar und nahbar gemacht. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und rief dazu auf, den Schwung des vergangenen Jahres mitzunehmen und weiter fruchtbar zu machen. Die Generalsekretärin der Studienstiftung, Dr. Annette Julius, informierte über Neuigkeiten aus der Geschäftsstelle und institutionelle Entwicklungen, darunter das Pilotprojekt der Vorabiturauswahl, mit dem besonders leistungsbereite und motivierte Schüler:innen bereits vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung eine Stipendienzusage erhalten können.   

Der Jahrestagung vorgeschaltet war in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung eines vor einem guten Jahr vom Vorstand der Studienstiftung angestoßenen Konsultationsprozesses. Im Rahmen einer Umfrage waren im Frühsommer alle Vertrauensdozent:innen zum Antragsverfahren für Weiterförderung, zum Thema Verbindlichkeit in der Studienstiftung sowie zum Format der Jahrestagung befragt worden. Hieran schlossen sich zunächst ein digitaler Austausch und schließlich ein Treffen der federführenden Vertrauensdozent:innen mit dem Vorstand im Vorfeld der Jahrestagung an. Im Ergebnis wurden verschiedene Verfahrensvereinfachungen auf den Weg gebracht, Erwartungen klarer gefasst und innerhalb der Jahrestagung mehr Raum für Austausch und Diskussion eingeräumt. 

Beratung über Anträge auf Weiterförderung

Im Mittelpunkt der Jahrestagung der Vertrauensdozent:innen stehen traditionsgemäß die Entscheidungen über Anträge auf Weiterförderung von Geförderten, die zu Studienbeginn in die Studienstiftung aufgenommen wurden. Diese bewerben sich nach Abschluss ihres vierten oder fünften Semesters um eine Förderung über das sechste Studiensemester hinaus. Von den insgesamt 1.280 Anträgen, die im Herbst 2025 gestellt worden waren, hatten Vertrauensdozent:innen und Referent:innen bereits im Vorfeld der Tagung 1.066, also rund 83 %, positiv vorvotiert. Von den verbleibenden 214 Anträge wurden weitere 127 in den Arbeitsgruppen positiv entschieden. Die Weiterförderungsquote lag somit insgesamt bei gut 93 %, was dem Niveau der Vorjahre entspricht. Liegen die Studienleistungen in einem Abwägungsbereich, können gesellschaftliches Engagement, besondere Umstände und die individuelle Lebensleistung den Ausschlag für eine Weiterförderung geben. 

Intensiver Austausch und abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Über die Beratung der individuellen Anträge und Themen institutioneller Förderpraxis hinaus bot die Tagung insbesondere am Freitag- und Samstagabend die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Samstagabend begeisterten die Stipendiatin Clara de Groote (Vibraphon) und ihre Duo-Partnerin Marie Sophie Hauzel (Piano) mit einem abwechslungsreichen, gleichermaßen virtuosen wie unterhaltsamen Programm. Sonntagvormittag konnten die Teilnehmenden zudem mit Exkursionsangeboten zum Haus der Geschichte, zum Museum Koenig und zum Kunstmuseum Bonn die Bonner Museumsmeile erkunden.

Die nächste Jahrestagung der Vertrauensdozent:innen findet vom 22. bis 24. Januar 2027 in Fulda statt.

Über die Vertrauensdozent:innen der Studienstiftung

Über 900 Professor:innen unterschiedlicher Fachrichtungen sind an Hochschulen im In- und Ausland als Vertrauensdozent:in ehrenamtlich für die Studienstiftung tätig. Sie betreuen Geförderte in Gruppen von etwa 15 Studierenden und beraten diese unter anderem bei Fragen zur individuellen Studien- und Berufsplanung. Die Vertrauensdozent:innen fördern den interdisziplinären Austausch innerhalb ihrer Gefördertengruppe, indem sie gemeinsame Aktivitäten wie Exkursionen, Veranstaltungsbesuche oder Wanderungen anregen und begleiten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Amt der Vertrauensdozent:innen.

Imageflyer: Aus Begabung Zukunft machen. Die Studienstiftung auf einen Blick

Wir fördern junge Menschen, die ihr Leben mit Neugier und Begeisterung gestalten, erfolgreich studieren und forschen und deren Begabung und Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienst der Allgemeinheit erwarten lassen.

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