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02/12/2019

Deutscher Zukunftspreis für Alumni der Studienstiftung

Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher bei der Preisverleihung mit dem Bundespräsidenten (v.l.n.r.)

Der Deutsche Zukunftspreis 2019 geht an die Alumni der Studienstiftung Alexander Rinke und Martin Klenk sowie an Bastian Nominacher für ihr Projekt „Process Mining – Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Arbeit und Wertschöpfung in Unternehmen“.

Die ausgezeichnete Software unterstützt Unternehmen dabei, ihre Datenbestände so zu analysieren, dass auch bei komplexen Abläufen Verbindungen und Abhängigkeiten sichtbar gemacht werden können. Durch dieses  „Process Mining“ können Abläufe effizienter und passgenauer  gestaltet werden oder auch Engpässe und Abweichungen von Zielvorgaben frühzeitig erkannt werden. So könnte der Softwareinsatz etwa für pünktlichere Züge oder eine schnellere Behandlung von Patienten im Krankenhaus sorgen, schilderte Rinke im Vorfeld der Verleihung.

Die drei Forscher sind Gründer und Geschäftsführer der Celonis SE – einem Unternehmen, das 2011 als Start-up aus der TU München hervorgegangen ist.

Alexander Rinke wurde in seinem Bachelorstudium der Mathematik von der Studienstiftung gefördert. Martin Klenk erhielt sowohl während seines Bachelor- als auch seines Masterstudiums der Informatik ein Stipendium der Studienstiftung.

Der seit 1997 vom Bundespräsidenten ausgelobte Zukunftspreis würdigt technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Innovationsleistungen. Beim Zukunftspreis gilt schon die Nominierung als hohe Auszeichnung – bewerben kann man sich nicht. Es zählen  Originalität der Entwicklungen sowie die  Marktfähigkeit und das Arbeitsplatz-Potenzial. Gefördert wird der Preis von deutschen Unternehmen und Stiftungen. Im vergangenen Jahr ging der Preis an das Team der  Chemikerin Helga Rübsamen-Schaeff, ebenfalls Alumna der Studienstiftung, die ein Medikament gegen ein gefährliches Virus entwickelt hat.

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