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11/11/2022

Begabung fördern, Gesellschaft gestalten: Perspektive Ostdeutschland

Ehemalige und aktuelle Geförderte diskutieren während der Tagung „Begabung fördern, Gesellschaft gestalten: Perspektive Ostdeutschland“ vom 21. bis 23. Oktober 2022 an der Universität Halle über Talentförderung in den ostdeutschen Bundesländern.

Aktuelle und ehemalige Stipendiat:innen der Studienstiftung diskutierten vom 21. bis 23. Oktober 2022 in Halle an der Saale über die Begabtenförderung in den ostdeutschen Bundesländern.

Im Fokus der dreitägigen Tagung „Begabung fördern, Gesellschaft gestalten: Perspektive Ostdeutschland“  stand eine Bestandsaufnahme zur Begabtenförderung der Studienstiftung sowie zivilgesellschaftliche Ansätze und Konzepte von Talentförderung in den ostdeutschen Bundesländern.

Die Studienstiftung richtete die Veranstaltung gemeinsam mit dem Alumniverein aus.

Professor Armin Willingmann, Wissenschaftsminister von Sachsen-Anhalt, eröffnete die Tagung mit einem digitalen Grußwort. In ihrer Einführung ging Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung, auf bisher Erreichtes ein – etwa die vergleichsweise ausgewogene Repräsentanz der Studienstiftung an ost- wie westdeutschen Hochschulen  oder auch den hohen Anteil von Studierenden aus ostdeutschen Bundesländern unter denjenigen, die sich aus eigener Initiative bei der Studienstiftung bewerben. Aufholbedarf bestehe dagegen bei den Schulvorschlägen aus den ostdeutschen Bundesländern (Lesetipp: Jahresbericht 2021, S.20ff). Im Anschluss berichtete die Journalistin und Autorin Valerie Schönian davon, wie „Ostbewusstsein“ auch für Nachwendekinder wie sie selbst und auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung entsteht und prägt.

Die rund 50 aktuellen und ehemaligen Geförderten setzten sich in Workshops unter anderem mit der Frage auseinander, wie sich nach der Wende der Transformationsprozess an den ostdeutschen Hochschulen gestaltete, welche Konsequenzen die Transformation für die Gesellschaft und Mentalität in Ostdeutschland hatte, welche Rolle Begabtenförderung in der DDR spielte und wie die Situation in den ostdeutschen Bundesländern heute erlebt wird.

Die Teilnehmenden tauschten sich zudem über eigener Erfahrungen mit Blick auf regionale  sowie spezifisch west- und ostdeutsche Identitätsmuster aus und entwickelten auf dieser Grundlage Ideen und Handlungsimpulse, wie im Bildungsprogramm, im Botschafterprogramm und institutionell die „Perspektive Ostdeutschland“ geschärft und vertieft werden kann.

Bei Rückfragen zum Thema ist Dr. Stefan Pabst per E-Mail an bildungsgerechtigkeit(at)studienstiftung(dot)de gerne erreichbar.

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