© Johannes Haas

Über uns / 

Aktuelles

68. Jahrestagung der Studienstiftung in Fulda

Vertrauensdozentinnen und -dozenten berieten in Arbeitsgruppen über die Anträge auf Weiterförderung © Thomas Abé/Studienstiftung

Rund 230 Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten sind vom 25. bis 27. Januar der Einladung der Studienstiftung nach Fulda gefolgt. Im Fokus der 68. Jahrestagung: Beratung über stipendiatische Anträge auf Weiterförderung und Austausch zu Amt und Aufgaben.

In seiner Eröffnungsrede gab der Präsident der Studienstiftung, Professor Reinhard Zimmermann, einen Überblick über die wichtigsten Themen sowie Grundsatzentscheidungen des vergangenen Jahres und richtete den Blick auf anstehende Projekte. So ging er etwa auf ein historisches Aufarbeitungsprojekt ein, das die Auswirkungen der NS-Zeit auf die Studienstiftung untersucht. Ab Sommer 2019 erforscht ein unabhängiges Historikerteam um Professor Habbo Knoch von der Universität zu Köln, welche personellen, biografischen sowie ideellen Kontinuitäten aber auch Diskontinuitäten angesichts der Systembrüche 1933 und 1945 die Entwicklung der Studienstiftung in den Jahren vor ihrer Auflösung 1934 und nach ihrer Wiedergründung 1948 prägten.

Darüber hinaus stellte der Präsident den Spendenaufruf vor, den die Studienstiftung Ende November 2018 zugunsten der diesjährigen Preisträger und Finalisten des „weitergeben – Engagementpreises der Studienstiftung“ gestartet hat.

Antrag auf Weiterförderung

Die folgenden Arbeitsgruppen berieten über die sogenannten Anträge auf Weiterförderung: Stipendiatinnen und Stipendiaten, die zu Studienbeginn aufgenommen werden, erhalten eine Förderzusage für die ersten sechs Fachsemester ihres Studiums. Wer darüber hinaus – z.B. für ein Masterstudium – gefördert werden will, hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Weiterförderung zu stellen.In diesem Jahr wurden insgesamt 1.345 Anträge eingereicht. 1.075 davon konnten bereits im Vorfeld der Tagung durch die zuständigen Vertrauensdozentinnen und -dozenten in Abstimmung mit der Geschäftsstelle positiv eingestuft werden. Über 249 Anträge berieten die Vertrauensdozentinnen und -dozenten vor Ort in 15 Arbeitsgruppen. Wie in den beiden Vorjahren lag der Anteil der am Ende positiv entschiedenen Anträge bei rund 90 Prozent.

Festvortrag und Konzert

Professor Paul Nolte, Historiker an der FU Berlin, lieferte mit seinem Festvortrag „Überlegungen zur Debatte um die Rede- und Meinungsfreiheit an deutschen Universitäten“ wichtige Impulse für den Austausch zwischen den teilnehmenden Vertrauensdozentinnen und -dozenten sowie Mitgliedern von Vorstand und Geschäftsstelle.Das traditionelle Abendkonzert fand im Fuldaer Dom statt. Die Stipendiaten Maximilian Sutter (Trompete) und Christoph Schönfelder (Orgel) spielten Stücke von Bach, Hertel, Scelsi, Sauguet und Widor.

Die nächste Jahrestagung der Vertrauensdozentinnen und -dozenten findet Anfang 2019 in Berlin statt.

Weitere Informationen