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67. Jahrestagung der Studienstiftung in Berlin

© Stefan Wolf Lucks

Rund 240 Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten sind vom 26. bis 28. Januar der Einladung der Studienstiftung nach Berlin gefolgt. Auf ihrer inzwischen 67. Jahrestagung berieten sie über Anträge auf Weiterförderung von Stipendiaten und tauschten sich auch zur Weiterentwicklung ihres Amtes aus.

Der Präsident der Studienstiftung, Reinhard Zimmermann, stellte in seiner Eröffnungsrede die Arbeit eines Runden Tischs von zwölf Vertrauensdozentinnen und -dozenten vor, der im vergangenen Jahr auf Einladung des Vorstandes im Rahmen von zwei Sitzungen im Februar und Juni Vorschläge zur Weiterentwicklung und Profilschärfung des Vertrauensdozentenamtes entwickelt hatte.

Ein weiteres Thema war der Spendenaufruf, den der Präsident gemeinsam mit der Generalsekretärin Ende November zugunsten der Preisträger und Finalisten des „weitergeben – Engagementpreises der Studienstiftung“ 2018 an alle Geförderten, Alumni sowie Vertrauensdozentinnen und -dozenten der Studienstiftung gerichtet hatte.

Den Impuls des Präsidenten aufgreifend berichteten anschließend zwei Teilnehmer des Runden Tischs, Alexander Bürkle (Konstanz) und Anne-Katrin Haubold (Dresden), aus ihrer Perspektive von der Arbeit  des Gremiums. In ihrem Bericht informierte die Generalsekretärin Annette Julius über aktuelle Entwicklungen im Fördergeschäft der Studienstiftung sowie in der Geschäftsstelle und stellte erste Angebote für Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten vor, die aufgrund der Impulse des Runden Tischs entwickelt wurden.

Antrag auf Weiterförderung

Ein zentraler Teil der Jahrestagung ist den Beratungen über die sogenannten Anträge auf Weiterförderung gewidmet: Stipendiatinnen und Stipendiaten, die zu Studienbeginn aufgenommen werden, erhalten eine Förderzusage für die ersten sechs Semester ihres Studiums. Wer darüber hinaus gefördert werden will, hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Weiterförderung zu stellen.

Der überwiegende Teil der eingereichten insgesamt 1.358 Anträge wurde bereits im Vorfeld der Tagung durch die zuständigen Vertrauensdozentinnen und -dozenten in Abstimmung mit der Geschäftsstelle positiv eingestuft. Über 214 Anträge berieten die Vertrauensdozentinnen und -dozenten vor Ort in 15 Arbeitsgruppen. Wie in den beiden Vorjahren lag der Anteil der am Ende positiv entschiedenen Anträge bei rund 90 Prozent.

Vorschläge des Runden Tischs

Die Vorschläge des Runden Tischs standen auch am Samstagnachmittag im Mittelpunkt der Tagung, als die Vertrauensdozentinnen und -dozenten sich in insgesamt zehn Diskussionsgruppen über die Anregungen des Runden Tischs und ihre eigenen Erfahrungen in der der Stipendiatenbetreuung  austauschten. Die Ergebnisse dieses Austausches werden gemeinsam mit den Vorschlägen des Runden Tisches Grundlage für eine Entscheidung des Vorstandes der Studienstiftung zur Weiterentwicklung des Vertrauensdozentenamtes.

Abendempfang im Neuen Museum

Der abendliche Empfang führte die Vertrauensdozentinnen und -dozenten auf Einladung der Vertrauensdozentin Verena Lepper in das Neue Museum. Nach einem Konzert im Griechischen Hof des Neuen Museums, bei dem die Stipendiatin Raphaela Gromes, Violoncello, am Klavier von Julian Riem begleitet wurde, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich untereinander sowie mit den Mitgliedern von Vorstand und Geschäftsstelle auszutauschen. Parallel boten Verena Lepper und ihre Kolleginnen und Kollegen Führungen zu den eindrucksvollsten Exponaten der ägyptischen Sammlung an.

Ausklang der Tagung am Sonntag waren zwei Exkursionen in die Sammlung Boros und in die Gemäldegalerie, wo der ehemalige Direktor und Alumnus der Studienstiftung, Bernd Wolfgang Lindemann, den Vertrauensdozentinnen und -dozenten eine exklusive Führung ermöglichte.

Die nächste Jahrestagung der Vertrauensdozentinnen und -dozenten findet Anfang 2019 in Fulda statt.

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