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50 Jahre Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium – Neue Preisträger:innen und großes OPEN HOUSE in Berlin

Das postgraduale Stipendium für junge bildende Künstler:innen feiert Jubiläum: Seit 50 Jahren unterstützt das Karl Schmidt-Rottluff-Programm herausragende künstlerische Talente. Bei einem OPEN HOUSE im Brücke-Museum und Kunsthaus Dahlem wurden nun die neuen Stipendiat:innen vorgestellt – und das Jubiläum mit einem vielseitigen Programm begangen.
Fünf neue Stipendiat:innen wurden zum 50-jährigen Bestehen des Karl Schmidt-Rottluff Stipendiums ausgezeichnet: Vincent Haynes, Jeanna Kolesova, Mizi Lee, Amin Motalebzadeh und Tino Zimmermann erhalten in den kommenden zwei Jahren eine monatliche Förderung in Höhe von 1.200 Euro. Ergänzt wird das Stipendium durch eine gemeinsame Ausstellung, einen begleitenden Katalog sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an Bildungsangeboten der Studienstiftung.
Mehr als 600 Gäste besuchten Ende Juni das OPEN HOUSE im Brücke-Museum Berlin und im Kunsthaus Dahlem. In den Räumen der beiden Häuser präsentierten die Finalist:innen der aktuellen Auswahlrunde ihre Arbeiten, begleitet von Artist Talks und Performances. Höhepunkt war eine Jubiläumsrunde mit ehemaligen Geförderten, moderiert von Daniel Völzke (monopol Magazin).
Die diesjährige Jury wählte aus rund 80 Vorschlägen 17 Finalist:innen aus, die sich im Juni persönlich mit ihren Arbeiten vorstellten. In der Jury engagierten sich 2025 namhafte Künstler:innen wie John Bock, Kerstin Brätsch, Thomas Demand und Judith Hopf.
Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium wurde 1975 von seinem Namensgeber begründet und wird seitdem in Kooperation mit der Studienstiftung vergeben. Es richtet sich an freischaffende bildende Künstler:innen in der frühen Phase ihrer beruflichen Laufbahn. Finanziell unterstützt wird das Programm unter anderem von der Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband und dem Freundeskreis der Studienstiftung.


