Kulturakademie Weimar 2016: Design trifft Wissenschaft – wie Bilder Wissen verständlich machen

Dozentin Daniela Leitner (Mitte) mit Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Arbeitsgruppe © Ruwen EgriDozentin Daniela Leitner (Mitte) mit Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Arbeitsgruppe © Ruwen Egri

Daniela Leitner hat den Workshop „Design trifft Wissenschaft – wie Bilder Wissen verständlich machen“ auf der Kulturakademie Weimar 2016 geleitet. Darin vermittelte sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst die Grundlagen der Wissenschaftskommunikation und des Designs. Anschließend ging es an die Gestaltung eines selbstgewählten wissenschaftlichen Themas in Form einer Infografik. Die Ergebnisse, die dabei in nur drei Vormittagen entstanden, wurden abschließend den anderen Akademieteilnehmern in einer Ausstellung präsentiert.

Unsere Welt wird immer komplexer – und mit ihr die Wissenschaft. Gerade wenn es um Erkenntnisse aus der Forschung geht, lassen sich viele Zusammenhänge, besonders für Fachfremde, nur sehr schwer verständlich machen. Wo der reine Text an seine Grenzen stößt, helfen Bilder zu vermitteln. So bleiben Bilder viel stärker im Gedächtnis haften als bloßer Text. Mit Bildern lassen sich Informationen leichter zugänglich und begreiflich machen. Genau dies haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Design trifft Wissenschaft – wie Bilder Wissen verständlich machen“ zunutze gemacht. Dabei brachten sie Ideen zu Papier, die wissenschaftliche Inhalte auf unkonventionelle Art vermitteln, Interesse wecken und Spaß machen.

Audio-Slideshow

Daniela Leitner erzählt in einer Audio-Slideshow von ihrer Projektgruppe "Design trifft Wissenschaft – wie Bilder Wissen verständlich machen“ auf der Kulturakademie Weimar 2016.

Die Kulturakademie Weimar im Akademieprogramm der Studienstiftung

Auf den Akademien der Studienstiftung wird immer wieder musiziert, Theater gespielt, getanzt und gefilmt – Grund genug, solche Aktivitäten einmal in den Mittelpunkt einer Akademie zu stellen. Auf der Kulturakademie werden eine Woche lang vormittags in Arbeitsgruppen Themen aus dem aktuellen Kulturbetrieb und dem Bereich der kulturellen Bildung mit Wissenschaftlerinnen und Praktikern diskutiert. Nachmittags werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst künstlerisch aktiv: Unter der Leitung von Mitstipendiaten erarbeiten sie eigene Projekte, die am letzten Tag der Akademie bei einem Festival präsentiert werden.

Weimar bietet für die Kulturakademie den passenden Rahmen. Nicht nur die besondere Vergangenheit der Stadt mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst, Design und Musik, sondern auch die gegenwärtige Kultur zwischen Bauhaus-Universität, Nationaltheater, Film- und Kleinkunst fordert zur kreativen Auseinandersetzung heraus.

Mehr Infos

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