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Porträts

Elisabeth Wente

Psychologie

Universität Freiburg

„Anderen Studierenden gebe ich den Tipp: Wenn ihr überlegt, ob ihr euch bei der Studienstiftung bewerben wollt: Macht es einfach! Ihr habt nichts zu verlieren, und sehr viel zu gewinnen.“

Elisabeth Wente (21) studiert Psychologie an der Universität Freiburg. Neben ihrem Studium engagiert sie sich im Botschafterprogramm der Studienstiftung und koordiniert die Aktivitäten der Botschafter in Freiburg. Als "Botschafter" ermutigen sie Schüler und Schülerinnen zur Aufnahme eines Studiums und informieren bei Schulbesuchen, auf Schüler- und Hochschulmessen über Studienfinanzierung und Bewerbungsmöglichkeiten bei der Studienstiftung.

Sie engagieren sich im Botschafterprogramm. Was hat Sie motiviert und worin sehen Sie Ihre Aufgaben?

Meine Motivation für das Botschafterprogramm war es, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben, da ich durch die Förderung der Studienstiftung selbst so vieles bekomme – in finanzieller aber vor allem in ideeller Hinsicht. Das Botschafterprogramm erschien mir dafür sehr geeignet. Meine Eltern sind beide Akademiker, sodass es überhaupt keine Probleme damit gab, dass ich studieren wollte. Da ich weiß, dass das keinesfalls selbstverständlich ist, und ich so begeistert von meinem Studium bin, wollte ich mit Botschafterprogramm dazu beitragen, dass zumindest das finanzielle Argument in vielen Familien nicht mehr so stark ins Gewicht fällt.

Welche besonderen Erfahrungen haben Sie als Botschafterin gemacht?

Persönlich habe ich mitgenommen, was für ein tolles Gefühl es ist, wenn man so ein Projekt selbst vor Ort initiiert und immer mehr Leute dafür gewinnen kann, und es zum Schluss hoffentlich auch nach meiner Zeit in Freiburg, die leider bald endet, bestehen bleibt und sich weiterentwickelt.

Was bedeutet es für Sie, Stipendiatin der Studienstiftung zu sein?

Stipendiatin der Studienstiftung zu sein, bedeutet für mich vor allem, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, mit vielen interessanten Menschen und tollen Aktivitäten. Außerdem weiß ich, dass ich damit in einer sehr privilegierten Position bin, und mit Sommerakademien, u. ä. Dinge erlebe, die sonst mit kaum etwas zu vergleichen sind.

Es bedeutet aber auch, insbesondere nach meinem Studium dem Wohl der Gesellschaft verpflichtet zu sein, um auch wieder etwas zurückgeben zu können.

Ein Tipp für andere Studierende?

Wenn ihr überlegt, ob ihr euch bei der Studienstiftung bewerben wollt: Macht es einfach! Ihr habt nichts zu verlieren, und sehr viel zu gewinnen. Und falls ihr euch denkt: „Da komm ich doch eh nicht rein“ – das dachten ich und viele andere Stipendiaten auch, und wenn wir uns nicht trotzdem dem Bewerbungsverfahren gestellt hätten, könnten wir jetzt nicht die finanziellen, ideellen und vor allem zwischenmenschlichen Vorteile einer Förderung nutzen!

Freiburg, April 2013