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Leo Baeck

Leo Baeck Fellowship Programm

Stipendiatinnen und Stipendiaten des Leo Baeck-Programms auf einem Seminar © Matthias FrenzStipendiatinnen und Stipendiaten des Leo Baeck-Programms auf einem Seminar © Matthias Frenz

Programmziel

Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen (z.B. Literatur, Philosophie, Geschichte, Musikwissenschaft) und geographischen Räume (z.B. Europa, Amerikas, Israel) sind willkommen, allen gemeinsam ist ein Bezug zum deutschsprachigen Judentum. Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr bietet das Programm Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung. Es ist offen für Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit. Die Fellows verbleiben an ihrer jeweiligen Universität und kommen zu zwei Workshops zusammen, die gemeinsam vom Leo Baeck Institut London und der Studienstiftung des deutschen Volkes organisiert werden.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Deutlich überdurchschnittlicher Hochschulabschluss
  • Ausstellungsdatum des letzten Hochschulabschlusses nicht vor Februar 2014
  • Zulassung zur Promotion und Promotionsprojekt im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums

Eine parallele Bewerbung um ein reguläres Promotionsstipendium der Studienstiftung ist nicht möglich.

Programmablauf

Für das akademische Jahr 2017/18 werden bis zu zwölf Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt zum Oktober 2017 und endet im September 2018. Regelmäßige Tagungen und ein gemeinsames Intranet unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten darin, sich ihre Projekte gegenseitig vorzustellen und sich über Methoden und Ergebnisse der Forschung auszutauschen. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Promovierende, die ihre Dissertation an Universitäten in Deutschland erarbeiten und einreichen werden, können nach dem ersten Jahr eine Verlängerung der Förderdauer beantragen, sofern der Studienstiftung entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Finanzielle Unterstützung

Fellows erhalten ein Stipendium von 1.350 EUR pro Monat. Dazu kommt in der Regel eine monatliche Forschungskostenpauschale von 100 EUR. Für Forschungs- und Konferenzreisen ins Ausland können zusätzlich Monatszuschläge und Reisekostenzuschüsse beantragt werden. Studiengebühren werden nicht übernommen.

Bewerbung

Eine Bewerbung besteht aus folgenden Unterlagen in deutscher oder englischer Sprache:

  • Ausgefülltes Bewerbungsformular (PDF, 0.1 MB; DOC, 0.1 MB)
  • Motivationsschreiben, in dem das Interesse für die Teilnahme am Programm begründet wird (1 Seite)
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Angaben zu Bildung, außerfachlichen Interessen und Sprachkenntnissen
  • Fotokopie des Hochschulabschlusszeugnisses mit Einzelnoten der geprüften Fächer
  • Beschreibung des Forschungsprojekts (5 Seiten)
  • Zeitplan für das akademische Jahr 2017/18 einschließlich eventueller Forschungsreisen
  • Empfehlungsschreiben der Betreuerin oder des Betreuers der Promotion
  • Zweites Empfehlungsschreiben

Bewerbungsschluss

Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2017.

Bewerbungsverfahren

Wir nehmen Bewerbungen auf dem Postweg oder per E-Mail (möglichst ein einziges pdf-Dokument einschließlich der beiden Empfehlungsschreiben) entgegen. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen werden berücksichtigt. Vielversprechende Kandidaten und Kandidatinnen werden im Mai 2017 zu einem Vorstellungsgespräch nach Frankfurt eingeladen.

Ansprechpartner

Dr. Matthias Frenz
Telefon: +49 228 82096-283
E-Mail: leobaeck@studienstiftung.de

Sekretariat

Christine Schade
Studienstiftung des deutschen Volkes
Ahrstraße 41
53175 Bonn
Telefon: +49 228 82096-281
E-Mail: schade@studienstiftung.de

Weitere Informationen und Downloads

Stipendiatenbericht

Eric McKinley, Geschichte, Colorado Springs (USA)» Stipendiatenberichteet"